Im Anschluss sprach Seth Nickell darüber wie Menschen Computer und insbesondere GUIs verwenden. Der Mensch sei ein Herdentier und könne, selbst vor dem Computer, nicht sehr lange alleine bleiben. Deswegen wären Anwendungen wie E-Mail, eBay, IRC und Napster so erfolgreich.
Sie hätten einen Touch von Community. Sei es um miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig Waren zu verkaufen oder illegal Musik zu tauschen.
Er zeigte einige interessante Ansätze wie diese Erkenntnis in bestehende Anwendungen integriert werden kann. Ein Beispiel war »Search Party«. Integriert in Google oder einer anderen Suchmaschine sieht man zu dem eingegeben Suchbegriff, wieviele Leute nach einem ähnlichen oder dem selben Begriff suchen. Zusätzlich kann man in einem Raum mit diesen Leuten auch chatten und sich gegenseitig helfen.
Das Ganze hat wirklich Potenzial und ist für viele eine riesige Hilfe. Eine ähnliche Software mit einem Instant-Messanger, dessen Namen ich vergessen hatte, habe ich vor Jahren unter Windows gesehen. Im »Radar« des IMs sah man Menschen, die auf der selben Seite surften. So konnte man sich gegenseitig austauschen und sich helfen lassen. Zusätzlich konnte man Nachrichten auf Webseiten hinterlassen die zwei oder drei Tage für alle Besucher sichtbar waren.
Wenn nun eine Software wie Firefox eine »Search Party« von Haus aus unterstützen würde, würde es sicherlich als Standard im Internet Einzug halten.
This text translated into english

0 Kommentare