Der Aktienkurs von United Airlines rutschte am Montag um 75% in den Keller, als Google - nach eigenem Bekunden, aus Versehen - eine sechs Jahre alte Nachrichtenmeldung der Chicago Tribune auf der Startseite zeigte, in der United Airlines für Bankrott erklärt wurde.

Bildquelle: BigChart.com.
Wow, das Google so eine Marktmacht hat ist schon sehr interessant. Von US$ 12,- auf knapp US$ 3,-.
Sind diese Aktien-Spam-Mails eigentlich out? Die konnten ja angeblich auch den Markt beeinflussen.
via Valleywag.

3 Kommentare
Aktien-Spam funktioniert heute wohl auch noch. Vor ein paar Jahren ist einem meiner Krümel-Kurse sowas widerfahren. War irgendeine asiatische Firma mit einem Handelsvolumen von 0 innerhalb von 2 Jahren. Vermutlich gibts die Firma garnichtmehr, nur noch die verwaisten Aktien. Ich fands trotzdem interessant, den Kurs zu verfolgen.
Jedenfalls wurden die Stücke Anfang 2006 massiv eingekauft. Erst 10000 Stück, dann 25000. Der Kurs schwappte kurz nach oben und fing sich bei ca. 0,30 Euro. Kurz darauf gab es hunderte Einzelkäufe, während der Kurs am steigen war. Ein Kurssprung von 0,23 auf 1,3 Euro innerhalb von einer Woche.
Kurz darauf wurden auf einen Schlag 35.000 Stück verkauft. Der Spammer hatte 37450 Euro Gewinn gemacht, in nur 2 Wochen.
Für die ganzen Anleger, die drauf reingefallen waren, bleibt nur die Gewissheit: Das Geld ist nicht weg, das hat nur jemand anderes.
Und was bedeutet das für den Klein-Anleger? Google-Nachrichten aufmerksam lesen. Wenn ersichtlich ist, dass die Meldung veraltet ist, kann man sich schon zwecks Daytrading die Hände reiben. Man wartet auf den Kurssturz und steigt dann ein.
Wow. 37450 Euro Gewinn. An wie viele Leute hat er die Spammail verschickt?
Da hat der Spammer sicher einige Gesetze in vielen Ländern - allen in die er die Spammails geschickt hat - übertreten.
Dann sieht der Gewinn auch nicht mehr so toll aus. Ich meine sein Depot lässt sich ja zurückverfolgen und dann haben sie ihn an den Eiern.
Btw. schön dich mal wieder hier zu sehen Sascha. Gruß nach Frankfurt - oder wo auch immer du gerade arbytest