Für einen Kunden haben wir SuSE Linux Enterprise Server 9.1 bestellt. Ich habe mit SuSE und seinem Yast kaum Erfahrung, da ich sonst immer Debian einsetze. Zunächst hat mir die grafische Installation gut gefallen.
Beim Neustart war die Konsole mit 200 Zeilen und wasweißich wie vielen Zeichen dann zwar etwas zuviel für den betagten Monitor am Server, konnte ich aber kurzerhand am GRUB umstellen.
Mehr Kopfschmerzen bereitete mir die Netzwerkkarte. Sie wurde zwar richtig erkannt und auf den ersten Blick in Yast auch richtig konfiguriert, funktionierte aber nicht. Bei einem Ping ins Netzwerk bekam ich folgende Meldung.
wrong data byte #30 should be 0x1e but was 0xff #16 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 1a 1b 1c 1d ff (...) #48 20 1d 1e 1f 20 21 1e 1f
Mit etwas Recherche im Internet kam ich drauf, dass die 64 Bit-Version von SLES 9.1 für Intel-CPUs, also EMT64, Probleme mit Linksys-Netzwerkkarten hat. Also habe ich eine 3Com eingebaut, nun tut’s.
PS: Dieser Artikel war für Google, damit der nächste nicht »so lange« suchen muss, wie ich.

2 Kommentare
Hachja, SuSE. Eine Hassliebe ohne Gleichen. Da ich kein “Linux-Freak” bin, habe ich mich noch nie darum gekümmert eine andere Distribution zu testen, obwohl es mich stark reizt. Ich nutze SuSE seit 4.irgendwas. Bei einigen Versionen wäre ich fast Ammok gelaufen - Zuletzt hatte ich derbe Probleme mit SuSE 9.2. Die Raidcontroller wollten nicht so wie ich, der PC froh regelmässig ein. Ein Arbeiten war damit nicht möglich.
Seit SuSE 9.3 auf der Kiste ist läuft es seltsamerweise ohne Probleme.
Als ich vor Jahren die erste GigaBit-Netzwerkkarte von Intel zum laufen bringen wollte (unter Debian) habe ich auf die Hilfe des Intel-Supports zurückgreifen müssen. Die haben superflott reagiert, und mir mit meinem Problem weitergeholfen. Was ich sagen will, manchmal ist es auch einfach sinnvoll, den Hersteller der Hardware mal anzutriggern wenn man ein Problem hat.