Nicht ein kleines bisschen Mühe hatte sie sich gemacht
Um es in den Worten von Heinz “Heinzer” Strunk zu sagen.
Gestern war ich noch in Heinz Strunks Buchverfilmung “Fleisch ist mein Gemüse”.
Was soll ich sagen? Als absoluter Fan des Buches und des Hörbuches war ich entsetzt über die gravierende Lieblosigkeit! Der Film hatte sehr schwach angefangen und dann ziemlich stark nachgelassen. Die Muckerszenen waren ausschließlich in irgendeinem Hinterzimmer mit dem immer gleichen Puplikum gedreht worden - die richtige Stimmung aus dem Buch kam nicht wirklich auf. Vom Zwergenhäuschen mit den 1000 Stufen gab’s nur das Erdgeschoss zu sehen. In der Küchendecke waren Halogenhotspots montiert, die es ganz sicher 1987 noch nicht gab!
Wenn ich das Buch nicht gekannt hätte, dann hätte ich einige umgeschriebene und total verstümmelte Witze auch nicht als Witze erkannt. Ein Trauerspiel. Nur an zwei Stellen habe ich gelacht. Und das eine mal war es über das groteske Happy-End dass der Story dazu gedichtet wurde. Nicht weil es witzig gemacht war, sondern weil es einfach zum Brüllen schlecht in die melancholische Story passte. Einfach gräßlich.

5 Kommentare
Allerdings! Ich hab das auch angeschaut, und sogar die Onanier-Szene war doof gemacht.
“Das Buch war besser” als plakativer Spruch stimmt hier leider voll.
Wow. Das du den Film gesehen hast freut mich wiederum. Hab’ dir oder Yogi ja damals das Buch ausgeliehen.
Der Film war wirklich Grütze.
Das Buch war super. Den Film kann ich mir ja dann sparen.
“Am meisten habe ich es gehasst, wenn de Leute bei Marmor, Stein und Eisen bricht… immer das Dam dam gemacht haben.
Wollt ihr den totalen Krieg? Dam dam!”
Das Buch war super