…viel mir auf das Oma, Opa und Tantchen beim Einkauf bei Otto und Quelle absolut aufgeschmiessen wären. Designschnitzer machten das Einkaufen — zwar nicht unmöglich aber — zur Qual. So erdreistete ich mir doch bei Quelle nach dem Warenkorb ausschau zu halten. Die mindestens Zehn, ach was Hundert Jahre, alte Technik beim Online-Shoppen. Und was musste ich finden — Nichts. Bei Otto gibt es keinen Warenkorb, sondern einen Bestellschein. Fünf Sekunden Verwirrung kann man aushalten und ich muß zugeben das man sich über die Bedeutung eines Warenkorbs auf einer Webseite eines Versandhauses streiten kann. Schliesslich ist dem Printkatalog auch kein Warenkorb beigelegt. Bei Quelle wurde ich noch mehr entäuscht als ich den ganzen “Weg zur Kasse” zurück gehen wollte um etwas beim Punkt “2. Versandadresse” zu ändern. In meiner kindlichen Unschuld klickte ich auf den nächst gelegenen Zurück Button der mich komplett aus dem “Weg zu Kasse” warf. Ich war wieder auf der Homepage und meine Bestellung war zwar noch temporär da, aber dennoch entlockte es mir einen kurzen Schreckensschrei. Opa und Oma wären jetzt hoffnungslos verloren und müssten den Bestellschein… halt Warenkorb erneut auffinden und mit ihm zur Kasse gehen. Vorher würden sie wahrscheinlich noch brav alle Artikel nochmal rein legen und diesmal Schweiss gebadet den verfluchten “Weg zur Kasse gehen”, der jede falsche Bewegung bestraft.

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