Am Freitag kam auf arte die Dokumentation »Wer hat Angst vor Google?«. In dem Film von Sylvain Bergère und Stéphane Osmont kamen einige bekannte Gesichter zum Thema Google zu Wort. Darunter auch Brad Templeton, der derz. Vorsitzende der Electronic Frontier Foundation.
Der Film wanderte durch die Geschichte von Google, zeigte warum Google so erfolgreich ist (schlichtes Design, schnelle Treffer, gute Treffer, kontextbezogene Werbung) und welche Rolle Google in der heutigen Welt bereits spielt - und welche Macht sie ausüben: »Wenn du nicht in Google zu finden bist, existierst du nicht«. Alles bekannt, alles gähn. Dann noch ein kurzer Ausblick darauf, wie Google mit seinem neuen Dienst Google Earth und Google Maps evtl. das Internet allgegenwärtig machen könnte.
Der Film erinnerte mich an die Silicon Valley Dokumentation »Ein Leben nach Microsoft«, dass allerdings weniger nervige Matrix-Zwischensequenzen und keine seltsame Bildstauchungen hatte wie dieser Film.
Das Thema, dass im Internet kein Weg mehr an Google vorbei führt, fand ich nicht mal so schlimm. Schlimmer fand ich die Tatsache, dass ich von den eingestreuten Internetvideos - die übrigens absolut nichts mit dem Thema zu tun hatten - alle bis auf einen kannte.
Hier kann man sich den Film komplett anschauen (und ggf. vorspulen).
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2 Kommentare
Ich finde es schlecht das das internet so offen ist, da bewerber die z. B. eine Lehre beginnen möchten, erst noch bei google gefilzt werden. Denn die Chefs gucken sich ihre leute vorher im internet an un zu sehen wie er sich zeigt.
Oliver, der »Bewerber« hat schließlich selber dazu beigetragen bei Google aufgefunden zu werden. Jeder hat es selber in der Hand. Ausserdem ist glaube ich eine Auswertung bei Google für einen Bewerber noch Zweitrangig. Was zählt ist eher der erste Eindruck, wenn man beim Chef aufschlägt.