Mittlerweile habe ich mich in Berlin ganz gut eingefunden. Meine Wohnung ist nicht mehr ganz so karg wie am Anfang (nun mit Sofa) und ich habe, wie damals in Stuttgart, bereits einen geregelten Arbeitsablauf, der sehr Programmiererfreundlich ist. Ich stehe um 7.25 Uhr auf, Dusche mich und verlasse um Punkt 8.30 Uhr das Haus. So erreiche ich noch die M8 um 8.36 Uhr. Um 8.45 Uhr bin ich dann im Büro in Berlin Mitte - meist als erster (Hey, wir sind ein StartUp).
Dann arbyten, Projekte koordinieren, Zulieferern auf die Finger schauen/hauen und dann Mittag essen. Nach dem Mittag das gleiche weiter bis um ca. Halb Sieben oder manchmal auch bis 8 Uhr. Dann mit der M8 wieder nach Hause.
Ab und an gehe ich nach der Arbeit (wenn es nicht zu spät ist) in der ESS schwimmen - das ist die Sprunghalle in der mal Stefan Raab sein Turmspringen gemacht hat. Die hat eine 50m-Bahn, was sehr angenehm ist. Donnerstags bin ich vielleicht im Club Discordia des CCCB zu finden. Am Wochenende gehe ich dann mit Kollegen, neuen und alten Freunden (auch aus Stuttgart) ins wilde Berliner Nachtleben. Letzte Woche gab es Abends tatsächlich einen ruhigen Moment, den ich seit Jahren nicht mehr hatte. Ich wusste nicht was ich tun sollte, also habe ich seit langem zur Gitarre gegriffen und angefangen zu üben - ausgezeichnet.

0 Kommentare