What happened?

May 01, 2026

A lot. A lot has happened in the last ... wait a second ... 197 months. 6,025 days?

I lived for a brief time in London, now have moved to Brandenburg. Started a family, started two new businesses, had one IPO, sold the other one to American Express GBT/HRG and I'm now back into making games.

I still had all these years the domain lemming.name, but the blog went silent around 2009 and vanished from the surface of the internet the same year.

It's a shame, not gonna lie. I loved writing these articles and I also enjoyed reading them when I found this backup, which I kept. It reminds me of this article where I wrote about the burdens of the digital age putting on our offspring. I communicated with so many great minds in this blog through comments and cross postings in other blogs, but unfortunately, most of these blogs are gone.

I might write these new sentences into the void and nobody answers them. Also in English. Don't know if that is a good idea. Perhaps it widens my audience. Perhaps it has the opposite effect.

Man, I loved writing in this blog. Did I say this already?

If you knew me from ... 16 years ago ... Say hello, my dear.

Die Farbe Rot und “Vorsprung durch ReadMe”

November 12, 2009

Mittlerweile bin ich über die Hälfte meines Lebens Programmierer. Ich schreibe Programme, seit ich 13 Jahre alt bin und mir ein Freund mal gezeigt hat wie das geht. Seit dem bin ich Autodidakt, habe einen riesigen Spaß am Entwickeln und schlage mich ständig mit dem Gedanken herum. wie man

a) etwas am einfachsten programmieren kann
b) den größten Nutzen daraus zieht - klassisch 80/20 - und
c) wie der Kunde/Benutzer am wenigsten Hürden hat es zu verwenden.

Denn wenn ich etwas gelernt habe ist es dass, um so länger etwas dauert zu programmieren, um so wertloser der Nutzen ist und um so schwerer es zu bedienen ist, um so weniger wird es verwendet.

Und ich bin nicht Programmierer geworden, damit ich tote Software entwickle.

Auf meinen Weg habe ich ein paar Erfahrungen gemacht, die ich bemerkenswert finde. Eine ist typisch dafür, dass sich ab und an ein Programmierer keine Gedanken macht, wie seine Software zu bedienen ist - brauch er ja auch nicht, er hat sie schließlich programmiert und weiß wie sie tickt. Aber leider sind Menschen noch nicht so weit dass sie Gedanken lesen können und deswegen gibt es ReadMes, die keiner liest - ach ja - und Interfaces.
Anno 2000 hatte ich eine kleine Software geschrieben die es Computer-Spielern ermöglichte Half-Life (oder CS or whatever) hinter einem Proxy zu spielen. Das Programm war recht populär und wurde ein paar tausend mal runter geladen und wird stellenweise heute noch verwendet - wenn ich den Update-Homephonies glaube, die ich damals eingebaut habe.
Die Installation war recht kompliziert, denn sie erforderte die oben erwähnte ReadMe. Soweit kamen die meisten aber nicht, denn das erste “Tab” der Software beinhaltete eine Monitoring-Oberfläche auf der kleine “Lämpchen” die Netzwerkaktivität anzeigten. Grün blinkend, wenn Aktivität. Rot wenn keine Aktivität.
Und da war der Fehler. User die die Software zum starteten sahen zuerst nur rote Lämpchen. Rot! Also stimmte etwas nicht - gleich Mail an den Entwickler. Am Tag als das Ding zum ersten Mal auf einer Spiele-Newsseite war, wurde ich nur so mit Mails über rote Lämpchen bombardiert, was mich umgehend dazu veranlasste eine neue Version online zu stellen, bei der die Lämpchen per default “grau” waren. Somit hatte die Mailflut tatsächlich ein Ende.
Rot hat also eine Art Stopp-Wirkung die man sich auch zu nutze machen kann - z. B. um auf eine ReadMe hinzuweisen.

Neue Domains anhand neu angelegter Wikipedia-Seiten finden

October 01, 2009

Eine kleine Idee geht mir durch den Kopf. Selber habe ich keine Zeit für sowas, aber der eine oder andere könnte evtl. daraus ein Geschäft machen.
Bei Wikipedia gibt es eine Seite auf der man neue Artikel aufgelistet bekommt. Meistens irgendwelche Käffer oder irgendwelche Nacktmul-Unterarten die noch fehlten. Neue Wortschöpfungen finden sich dort aber ebenfalls. Selbstverständlich Jahre bevor sie im Duden zu finden sind. Eigentlich eine Goldgrube für alle Domaindealer, die nach neuartigen Wortkreationen (zumeist neuartige Kofferworte) Ausschau halten um sich diese Domains dann zu sichern.
Z. B. für das kofferwort Teuro (Tausendeuro, oder auch gefühlte Inflation durch die Währungsreform) gab es in Wikipedia bereits Mitte 2004 einen Artikel. Die Domain teuro.de gibt es (vermutlich) erst seit 2006.

Und alle so: NSDAP

September 24, 2009

Gestern hat’s doch die kleine, lustige Aktion mit dem Yeaah in die Tagesthemen geschafft - wenn auch einen Tag zu spät. Der Kommentator, der Herr Hinrichs, vom BR hat’s aber leider nicht ganz kapiert worum es in _erster_ Linie beim alle so yeaah machen ging. Und in _zweiter_ Linie kommt es mir so vor als ob das nun doch nur Störer und Piraten für sich gerne nutzen möchten - was mindestens so lame ist wie die Frasendrescherei der Bundeskanzlerin.

Sich jetzt noch hin zu stellen und nach jedem Satz yeaah schreien hat mehr den Character “NSDAP ab 1928″, die ebenfalls gezielt Kundgebungen von Centrum und SPD gestört haben - allerdings mit Schlägertrupps. Aber für den Vergleich werde ich sicher auch gleich virtuell abgewatscht, denn im Internet, da hat der Herr Hinrichs zumindest Recht, weht eine ganz andere Qualität von Wahlkampf.

Selbstversuch: Neuer Fenstermanager

September 18, 2009

In der Fabrik habe ich drei Monitore, drei wirklich sehr, sehr große Monitore, in die ich jeden Tag starre. Drei Monitore deshalb, weil man als Programmierer unglaublich viel Platz benötigt um effizient arbeiten zu können. Die heutigen grafischen Benutzeroberflächen sind leider nicht sehr perfekt, und mal ehrlich, wer nutzt tatsächlich die Möglichkeit zwei Fenster nebeneinander anzuzeigen? Oder sie in ihrer Größe zu ändern. Ein unglaubliches Gefrickle ist es jedesmal das wieder so hin zu bekommen, wie es war und man es haben will.

Heute habe ich zufällig mit meinem Chef-Sysadmin darüber gerede, dass wir gerne auch mal einen anderen Windows-Manager benutzen könnten als Gnome. AFAIK hat ein Programmierkollege sogar KDE bei sich installiert. Ich würde - wenn ich die Option habe - eher zu etwas simpleren tendieren, als zu einem fetten KDE oder Gnome. Die Rede war dann von Ion, das einen etwas anderen Ansatz verfolgt als üblich.

Bei Ion werden Fenster nicht übereinander angeordnet und durch eine Z-Achse voneinander getrennt, sondern die gesamte Oberfläche des Monitors wird in Frames zerteilt, die von den Programmen ausgefüllt werden. Das ganze lässt sich sehr schön über Tastaturkürzel erledigen - die man zugegeben erstmal auswendig lernen muss - danach geht es aber sicher raketenschnell zwischen den Fenster hin und her zu springen und trotzdem ALLES im Überblick zu bekommen. Zusätzlich können die einzelnen Frames noch Tabs haben, mit denen man sie mit anderen Programmen doppelt und dreifach belegen kann. Auch hier kann man mit den Tastenkürzel hin und herspringen. Die Webseite von ion verspricht, wenn man der absolute Crack beim auswendig lernen der Kürzel ist, dann kann man arbeiten ohne je wieder die maus anfassen zu müssen. Geil!

Vielleicht endlich der Allheilsbringer mit dem ich nicht noch eine vierten Monitor anbauen muss.

Ion scheint eine größere Fanbase zu haben, allerdings macht mir der Geisteszustand des finnischen Chefentwicklers etwas Sorgen, dass ich auf ein totes Pferd setze. In seinem Blog hat er erst kürzlich verlauten lassen, dass er wegen dem unzulänglichen Linux nun zu Windows XP gewechselt sei - wtf. Ansonsten verlangte er früher von den Paket-Managern der einzelnen Linux-Distributionen, dass sie das Ion3-Paket nach spätestens 28 Tagen ohne Änderung als “unsupported” oder “old” markieren.

Ich versuche hier - in meinem sträflich vernachlässigten Blog - die nächste Woche darüber zu berichten, wie es mit Ion läuft und ob ich auf ewig den Z-Achsen-Fenstermanagern entsage.

Update Jetzt habe ich den Nachmittag mit Ion3 verbracht und muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Tastenkürzel gibt es gefühlt 100 Stück. Das installieren war ein bisschen ein Act, weil mein Ubuntu wegen den Grafikkartentreibern total veraltet ist. Mal sehen wie sich Ion3 im Alltag schlägt.

Update Kdevelop scheint Ion nicht zu mögen. Wenn ich die Ion3-Session speichern möchte, schließt Kdevelop alle offenen Code-Fenster und einige Plugins. Wenn ich das nicht mache, ist alles okay mit Kdevelop.

Update Am Wochenende habe ich ein wenig etwas progrmmiert und ich muss sagen, ab und an drücke ich noch die Tab-Taste um zwischen den Fenstern springen zu wollen, aber wenn ich das einmal abgelegt habe, dann wird’s mit Ion richtig flutschen. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich das Teil auf meinem Mac zum Laufen bekomme. Ein paar Anwendungen die etwas zicken, habe ich schon ausgemacht. U. a. Sunbir, das ohnehin bei allem zickt und total buggy is,t und Kdevelop bei dem die Dialoge irgendwie anders behandelt werden.

Die SED

September 10, 2009

“Um es ganz klar zu sagen: Die SED ist gegen Gewalt, das weiß jedes Kind, ich sag das hier noch einmal ganz deutlich. Wir (die SED) sind gegen Gewalt gegen Demonstranten (…) und gegen Unbeteiligte. Und wir, die SED, sind die einzige Partei im Bundestag, die Gewalt, als … Politik … als MIttel der Politik weder im Inland noch im Ausland billigt sondern strikt ablehnt.”

Ganz klassischer Fall von selektiver Wahrnehmung der Vergangenheit.
Vor kurzem bin ich an zwei Plakaten der SED vorbei gegangen - hängen ja überall in Berlin-Mitte. Auf dem ersten stand

Reichtum besteuern

auf dem nächsten stand

Reichtum für alle!

Die dämlichsten Hackerszenen in Filmen

August 11, 2009

Wenn man ein bisschen Ahnung von Computern, hat dann merkt man das ALLE Hacker-Szenen in Hollywood - nun gut, so gut wie ALLE Hacker-Szenen in Hollywood - grottenschlecht sind. Als Regisseur muss man nur die folgenden Regeln beachten, wenn man will, dass die Hackerszenen in seinem Film richtig “hacky” sind.

  1. Hacker brauchen nur eine Telefonzelle oder einen iPod um sich irgendwo “einzuhacken”.
  2. Betriebssysteme sehen nicht aus Windows, sie müssen einen schwarzen Hintergrund haben und auch sonst ist alles irgendwie interessanter und mit Karten.
  3. Zum Finden eines Benutzerprofils (stets mit Foto) muss der Bildschirm ALLE Benutzerprofile in rasender Geschwindigkeit hintereinander anzeigen.
  4. Umso mehr 3D man verwendet um das Innenleben eines Computers zu visualisieren, umso besser.
  5. Ein H4ck3r verwendet keine Maus, auch nicht um Satelittenfotos zu vergrößern.
  6. Das Tippen auf der gottverdammten Tastatur darf auf keinen Fall etwas damit zu tun haben, was auf dem Bildschirm passiert.
  7. Wichtige Daten können nur von Workstations im Herzen des Feindes herunter geladen werden und nur durch beständiges Tippen kann der Download davor bewahrt werden abzubrechen.
  8. Echte Hacker müssen in der entscheidenden Szene nur noch “Enter” drücken um zu gewinnen.
  9. Wirklich alles ist miteinander vernetzt - sogar der Kühlschrank, der dank Gegenspieler-Hacker, zum Killer-Kühlschrank mutiert.
  10. Hacker machen Backups auf Disketten - denn sie sind die einzigen die Backups überhaupt machen.

Hier mal meine Liste an Filmen die besonders durch dämliche Hackerszenen sich hervorgetan haben.

Platz 6 Staatsfeind Nr. 1

Klar hat die NSA ein paar richtig coole Spielzeuge. Aber ich kaufe leider nicht, dass es nur zum Kontrollieren von Zahlungsströmen ein super chiques GUI haben bei dem man auch die Fotos der Kontoinhaber sieht.

Platz 5 The Italian Job

Eine Italienische Stadt, die ein zentrales System zum Steuern von Verkehrsampeln hat, in das man sich rein hacken kann und das auch ein wunderschönes GUI mit Straßenkarte hat? In Italien bekommen sie nicht mal zentral die Beschilderung hin, geschweige denn ein Computer-Ampelsystem - träum weiter.

Platz 4 Firewall

Aus einem iPod und irgendwelchem Handy-Zeugs lässt sich ein iPhone bauen - ähh, nee ein Dings zum Gegner austricksen. Der tatrige Harison Ford mag früher mal mit dem klapprige Millenium Falcon dem Imperium entkommen sein. Dass er in Notime das iPod-OS knackt kaufe ich ihm nicht ab.

Platz 3 Das Netz

Es reicht ein Pi-Symbol auf einer Homepage zu entdecken um beinahe zu tote gehezt zu werden? Man ist ja dann auch noch der einzige der sich die Homepage mal genauer angeschaut hat.

Platz 2 Hackers

Genau.

Platz 1 Jurassic Park

Nur mit Virtual Reality lassen sich Gen-Sequenzen schnell bearbeiten! Betriebssysteme sind in 3D und brauchen mindestens eine Minute um von einer Datei zur anderen zu fliegen, während der Velocity Raptor einem über die Schulter schaut.

Desertec, keine gute Idee

July 26, 2009

Man stelle sich vor, die Menschheit fühlt sich gezwungen ob der verherenden Umweltentwicklung endlich auf erneuerbare Energie umzusteigen. Super! Drei Haken an der Sache.

1. Der Zug ist abgefahren. Auch wenn wir jetzt nur noch erneuerbare Energie verwenden. Gletscher, Polkappen oder einen uns bekannten Meeresspiegel wird es  in wenigen Jahrzenten nicht mehr geben. Evtl. könnten wir es gerade noch schaffen dass nicht die ganze Welt unbewohnbar wird. Grönland soll angenehm mild dann sein.

2. Das ganze wird verdammt viel Geld kosten.

3.  Das Geld, wird so unsicher angelegt sein, wie man es sich kaum vorstellen kann. Nun gut, das ganze ing in Afghanistan aufzubauen wäre etwas unsicherer. Aber wer so vermessen ist und glaubt er könnte Gaddafi und anderen Nord-Afrikanischen Führern eine Stromleitung durch das Land legen, an dem ganz Europa hängt, ohne sie auf die Idee zu bringen, sie könnten mal auf den Tricker drücken, der hat wohl die letzten 100 Jahre hinterm Mond verbacht und kein Öl gebraucht um da hin zu kommen.
Statt jeden Häuschenbauer in der EU mit einem Solardach auszustatten, will man lieber eine neue Abhängigkeit für die Industrienationen Europas zu schaffen.
Nein, dann wäre ja alles dediziert, unkontrollierbar und kein so ein tolles Geschäft bei dem wenige viele in der Hand hätten. Wie engstirnig! Sollte Desertec jemals gebaut werden, werden das die kleinen Leute sehr bald bereuen.
Btw. für 400.000.000.000 Euro kann man annähernd 11 Millionen Haushalte auttark mit Strom vom eigenen Dach versorgen.

Sind wir allein?

June 30, 2009

Auf meinem Streifzug im Internet zum Thema “Frontier - Elite II”, einem meiner Lieblingsspiele aus der späten Kindheit, bin ich auf einen interessanten Artikel von Matthias Meier gestoßen. Sind wir allein, im Universum? Gut, die Frage wird vom Autor nicht unbedingt verneint, aber besucht hat uns (und unterworfen oder unsere Entwicklung behindert) bisher keiner - und schließlich hatten Aliens ein paar Milliarden Jahre Zeit um die Erde für sich einzunehmen, ehe die Menschheit auf den Plan (Planeten) traten.

Matthias schreibt ferner:

Selbst wenn man vermuten möchte, dass die Ausserirdischen längst hier sind uns uns beobachten: durch ihre Anwesenheit in der Galaxis müssten sie Spuren hinterlassen und sich dadurch verraten. Eine Galaxis, die nur so wimmelt von intelligentem Leben lässt sich von einer aufmerksamen aufstrebenden Zivilisation wie der Menschheit nicht verbergen. Und bevor wir jetzt total paranoid werden und uns vorstellen, dass das ganze Sonnensystem von einem gewaltigen Fernsehschirm umgeben ist, der uns diese leere Galaxis nur vorgaukelt, akzeptieren wir lieber das unübersehbare: Wir sind allein.

Nun, ich teile nicht die Meinung dass das Fehlen von interstellaren Besuchern ein Beweis dafür ist, dass es keine Aliens gibt - was Matthias ja auch nicht kategorisch ausschließt.
Wenn wir nur unsere Galaxie - die Milchstraße - nehmen und annehmen dass nur jedes 1.000 Sonnensystem Planeten besitzt und davon nur jedes 1.000 Sonnensystem einen Planeten hat der ähnlich weit entfernt von seiner Sonne ist, wie die Erde zu unserer Sonne, und jeder 1.000 von diesen Planeten gleich alt ist wie unsere Erde, dann gibt es hunderte von Zivilistaionen wie die unsere in unserer Galaxis und Milliarden von ihnen in unserem bekannten Universum.

Es wäre absolut vermessen, anzunehmen dass es so viel Raum gibt, und niemand würde ihn bewohnen. Der Grund warum uns noch keiner besucht hat, ist dass alle Zvilisationen ungefähr auf der gleichen Entwicklungsstufe stehen wie wir. Schließlich hatten sie nur ähnlich lange (+/- ein paar Milliarden Jahre) Zeit sich zu entwickeln und die “Gaps” im All nimmt man nun nicht gerade mit einem Hops. Wenn wir auf jemanden treffen, dann in einer relativ nahen Zukunft (ebenfalls ein paar Milliarden Jahre). Allein sind wir nicht in der Galaxis, nur in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Augmented Reality - Mein ultimatives Spielzeug der Zukunft

June 05, 2009

Augmented Reality

Ich wünsche mir eine Brille, oder vielmehr einer Vorrichtung mit der ich Daten, Bilder, dreidimensionale Objekte auf meine Netzhaut - direkt in mein Auge - projizieren kann. Diese Brille sollte meine Kopfbewegung, meine Kopfneigung, meine Blickrichtung und meine exakte Position auf der Erde erkennen können. Ebenso meine direkte Umgebung anhand eines Abtasters/Landschafts-Scanners/3D-Scanners. Es sollte ebenso eine Breitband-Internetverbindung besitzen.
Mit solch einer Brille wären Monitore überflüssig, denn ich könnte meine “üblichen” Anwendungen überall auf unendlich viel Platz und tiefen projizieren. Ähnlich wie ich das mit <a href=”http://hardtware.de/products/3dgui.php”>3D GUI</a> von 2004 gemacht habe. Man stelle sich einen leeren Schreibtisch vor. Statt Monitoren habe ich nur eine Tastatur und eine Maus auf dem Tisch. Direkt vor mir sehe ich durch die Brille die Fenster meiner Anwendungen “schweben”. Schaue ich zur Seite, bleiben die Fenster dank der Daten über meine Kopfbewegung, Kopfneigung und Blickrichtung korrekt an der selben Stelle stehen - wie wenn Sie auf echten Monitore wären.
Meine wichtigen Dateien liegen als Dokumente auf meinen echtem Schreibtisch vor mir. Durch den 3D-Scanner kennt die Brille meine unmittelbare Umgebung mit allen Hindernissen. Dadurch lassen sich Dokumente auf dem Schreibtisch bewegen, lassen sich durch die simulierte Schwerkraft auf den Tisch fallen und stossen sich physikalisch korrekt an meiner realen Kaffeetasse.
Wenn ich eine E-Mail abschicke, sehe ich noch wie sie sich vor meinen Augen in einen Briefumschlag verwandelt und durch’s Fenster fliegt. Möchte ich ein Dokument mit einem Kollegen teilen, werfe ich es ihm mit einer Handbewegung durch den Raum, wobei es auf seinen Schreibtisch landet.
Auf der Straße ist mir die Brille ebenfalls eine Hilfe. Mittels GPS kennt sie meine exakte Position und zeigt mir beim Spaziergang nach Hause viele interessante Dinge. Neben (natürlich) viel Werbung sehe ich an den Hotels, ob sie noch Zimmer frei haben, am Kino, was gerade läuft. Vor dem Kino sehe ich sogar einen 3D-Trailer des neuen 3D-Films (Terminator XVI). Wenn ich lustig bin, könnte ich ihm erlauben den Ton des Trailers auf meinen Kopfhörern abzuspielen. Auf dem Heimweg verlaufe ich mich in meinem greißen Alter nun auch nicht mehr. Auf dem Boden ist der Weg sehr gut sichtbar für mich als Pfad markiert.
Was früher Real Estate war und im 21. Jahrhundert Domains sind, wird in der Zukunft dann wieder Real Estate sein - allerdings in der Augmented Reality. Das Recht seine Werbung, seine 3D-Installation in Augmented Reality auf ein Stück Land via Internet einzustellen kostet bei den Augmented Reality Anbietern Geld - und das nicht wenig. Level-Designer sind die Schöpfer von Augmented Reality Computerspielen (Pacman und Doom in Echt). Sie bauen 3D-Werbeanimationen, die mich auf dem Gehweg anspringen, Interfaces mit denen ich vor dem o. g. 3D-Kino Karten kaufen kann, die 3D-Filme produzieren.
Die echte Welt, angereichert mit einer zweiten, die erst durch eine AR-Brille sichtbar wird, wäre für einen Programmierer ein wahnsinnig spaßiger Ort.

Cloud Computing - Die Zukunft der Systemintegration in der Hochverfügbarkeits-IT

May 11, 2009

Als Google sich entschied ihre Serverinfrastruktur auf kostengünstigen Workstations zu verteilen war das eine einfache TCO-Kalkulation die nur möglich gemacht wurde, durch a) die annähernd unbegrenzte Anzahl an günstigen Studenten die jeden Tag die abgerauchten Maschinen fixen konnten und b) die Software ein renduntantes Betreiben gewährleisten konnte. Desweiteren war es ja auch nicht so schlimm wenn eine Maschine mit einer Million gespeicherten oder indizierten Seiten verpuffte. Dann fehlten eben für ein paar Tage die Seiten in den Suchergebnissen bis die Maschine ersetzt wurde und sie ihre Arbeit nachgeholt hatte.
Für Firmen die transaktionsbasiert sind, ein unmöglicher Approach um Kosten an der Hardware zu sparen - bis jetzt.
Mit Cloud Computing betritt ein neuer Begriff die IT-Bühne, der vor ca. drei Jahren auch schon als “Grid-Computing” bekannt war. Allerdings trifft Cloud es besser. Nicht greifbar, sichtbar, aber da.

Cloud Computing versteht sich, der Definition von VMware folgend, als eine Menge Server die Virtualisierungen von Betriebssystemen möglich machen. Statt ein Betriebssystem (man sprich auch von Application, weil man am besten pro Anwendung eine VM / ein Betriebssystem betreibt) auf nur einer Maschine zu virtualisieren, wird dieses auf mehreren Maschinen verteilt. Stirbt eine Maschine aus der Cloud weg (Hardwaredefekt), sind die Applications/VMs in der Cloud trotzdem weiterhin seamless verfügbar. Ähnlich wie bei einem RAID.
Das ganze lässt sich afaik auf andere Resourcen ausweiten, wie z. B. Festplattenspeicher, die dann wieder in die virtualisierten Betriebssysteme eingehöngt werden.
Redundante Systeme waren schon immer sehr teuer, mit den nun neuen Cloud Computing Tools von VMware könnte zum ersten Mal der Approach gelingen, mit Standard-Hardware Hochverfügbarkeit für fast jede erdenkliche Anwendung - zumindest auf der Hardware-Ebene - zu schaffen. Kombiniert mit einem Hochverfügbarkeitsnetzwerk wie das von Netcetera und der 3tera Cloud oder mit EC2 von Amazon könnte man sich als Systemintegrator sehr locker und beruhigt in den Sessel zurücklehnen. Nur müsste bei 3tera und Amzon EC2 der Preis noch stimmen. Hier sollte sich die Open Source-Umgebung mal etwas bewegen.

StartUp.com - the Movie

April 09, 2009

startupcom.jpg

Things learned from the movie and by myself:

  1. Don’t start a company with a friend
  2. Do it for yourself, not for the money
  3. Don’t try to do too much at once and everything from scratch
  4. Delegate responsibilities quickly and to the right persons
  5. Make revenues from the first moment
  6. Gain traffic and users and then flip that into money is not a bussiness case
  7. Hire people to jobs which can be easily automated is not a solution - for the long term
  8. Do IT inhouse. It’s an asset not a burden

I should really start blogging in english. It’s kind of fun.

Idee: Online-Backup-Systeme

April 03, 2009

Vor kurzem ist an meinem Mac die Festplatte gecrasht. Ich hatte wirklich sehr wichtige Daten darauf, die ich zum Glück alle gesichert hatte, hatte aber trotzdem einen Gap bei den sehr wichtigen Daten (Pages-Dokumente) von einer Woche und bei den immerhin noch wichtigen Daten (Bilder, Musik, etc.) einen Gap von 8 Monaten. Supergau, wenn ich auf diesen Stand zurückgeworfen worden wäre.

Apple geht mit TimeMachine schon den richtigen Weg. Digital Lifestyle sollte auch bedeuten, dass man die digitalen Pendants der obsolet gewordenen Fotoalben auch gefälligst brav sichert. Ein System zur Verfügung zu stellen, dass wirklich der letzte Depp versteht ist hier unabdingbar. Privat wie auch geschäftlich wird Datensicherung und somit Datenrettung vernachlässigt. Ich bin da keine Ausnahme. Laut WiWo würde der Verlust von einer Stunde Kreditkartentransaktionsdaten bei einem Kreditkartenunternehmen ein Schaden von US$ 1,5 Millionen verursachen. Auch für Kleinunternehmer, Fotografen, etc. wäre es an eine Insolvenz hinreichende Katastrophe, wenn alle Daten nur auf einer Festplatte liegen und diese würde crashen oder gestohlen werden.

Um zumindest eine adäquate, private Datensicherung zu haben, wäre ein tägliches Backup, am besten Nachts, wünschenswert. Im Falle eines Falles, wäre nur ein Tag Arbeit zerstört. Das kann man leicht wieder aufholen. Undenkbar, wenn eine Woche, ein Monat, ein Jahr, für immer alles verloren gehen würde.

In einer Gesellschaft die auf dem Weg ist überwiegend digital zu werden, sind Backups das nächste große Ding. Oder vielmehr Datenwiederherstellung denn Datensicherung. Ich kann mich erinnern, dass mir vor laaaanger Zeit Hunter Jerusalem ein Online-Storage-System gezeigt hat, bei dem man, wie nun mit TimeMachine und einer externen Festplatte, seine Daten auf Servern im Internet speichern konnte. Mit zunehmenden Breitbandanschlüssen hat das ein paar etliche Vorteile.

  1. Die Datensicherung ist geographisch getrennt und somit ideal um Diebstahl und Naturkatastrophen zu kompensieren
  2. Die gesicherten Daten sind global verfügbar. Beispiel: Handelsreisender auf der anderen Seite der Welt wird seine Aktentasche gestohlen. Mit einem neuen Notebook kann er innerhalb des gleichen Tages alle seine Daten wiederherstellen
  3. Datensicherung und Datenrettung sind unabhängig von Medien, die wiederum kaputt gehen können
  4. Aus versehen gelöschte Daten können geographisch unbegrenzt wiederhergestellt werden.

Der einzige Nachteil ist, dass man seine wichtigsten Daten jemand Fremdes in die Hand gibt und darauf vertraut, dass dieser keinen Missbrauch damit betreibt.

Ich habe mit einem Kollegen über die Möglichkeiten eines Online-Backup-Systems gesprochen und mit ihm beleuchtet, welche Keyfeatures das System benötigen würde und was es kosten müsste, damit man es als Unterhosen-Business aufziehen kann.

  1. Der wichtigste Faktor ist, dass es nicht aussieht wie eben ein Unterhosenbusiness, sondern wie ein super seriöses Unternehmen, dass sich auf Datensicherung versteht.
  2. Es muss einfach sein. Am besten so einfach wie TimeMachine. Backup, an, aus, inkrementel, komplett.
  3. Es muss eine Versionierung unterstützen.
  4. Es muss nicht nur Daten einfach sichern, sondern sie auch in notime wiederherstellen können. Ein neues Notebook (der beklaute Handelsreisende) darf keine Rolle spielen um alle Daten wieder schnell dorthin zu packen, wo sie zuvor (auf dem alten Notebook) gesichert wurden.

Was sicher auch ein wichtiger Faktor ist, ist die Preisgestaltung. HP hat sich an seinen $US 5,- für unlimitierte Kapazität verschluckt und den Dienst upline.com am 31. März 2009 eingestellt. Gerade einmal ein Jahre nachdem sie gestartet waren. Mein Kollege meinte, man könne die Tarifgestaltung anhand der Sicherheitslevels die das Backup geniest anknüpfen, was meiner Meinung nach ziemlich Bullshit ist, weil eine schwache Verschlüsselung, die dadurch günstig wird, impliziert, dass das Backup unsicher ist. Nicht das was ich will, wenn ich ein Backup im Sinn habe. Vielmehr liegt es nahe den Preis an das Speichervolumen für das Backup zu knüpfen. Dadurch lassen sich auch die Kosten für Server und Hardware kalkulieren und es gibt keine böses Erwachen wie bei Upline.com - für beide Seiten.

Ich denke Online-Datensicherung - oder Online-Datenrettung - wird noch ein riesen Thema und Firmen werden mit zunehmender Bandbreite das Thema für sich finden. Wenn jede Workstation, jedes Notebook, unabhängig von seinem Standort ein einfaches, zuverlässiges und nicht teures (günstig will ich nicht sagen) Backup verfügt, dass auch den Vorteil einer Versionierung besitzt, dann ist das ein wahrer Benefit für Outsourcing-getriebene Firmen sein.

Idee für eine Linux-Hardware-Kompatibilitätsliste

March 13, 2009

Ein jedes Mal wenn man neue Server-Hardware kauft und dabei auf den Preis schauen muss, ist die Frage: Wird die Hardware mit meiner Distribution funktionieren, oder muss ich mich auf Nächte an Kernel bauen vorbereiten? Das klappt schon ganz gut indem man sich durch das Newsnet schlägt und nach seiner Hardware + Linux sucht.

Wenn man die Probleme mit der Hardware und einer Distribution schon kennen würde, könnte man vorab daran seine Kaufentscheidung treffen. Mir schwebt vor: Eine Webseite bei der die Besucher Ihre Erfahrung mit Ihrer gekauften Hardware systematisch ablegen. Z. B. Anhand Distribution, Hardware und Erfahrung (Rating: “Einwandfrei, out of the box”, “mit Konfigurationsanstrengungen”, “Nacht im Fass”). Evtl. dann auch Hilfestellung geben, indem sie Links zu Treibern oder HowTos posten. Oder direkt HowTos eingeben.

Monetarisiert werden könnte das Ding sicher durch Spenden und durch Affiliate-Links zu Hardware-Dealern, die die Linux-Kompatible Hardware bereitstellen.

Idee für ein Thunderbird-Extension

February 24, 2009

Wir verwenden Thunderbird. Thunderbird ist toll, weil es 1. IMAPS kann und 2. auf vielen Systemen läuft. Zudem gibt es massenhaft Extensions mit der man Thunderbird bereichern kann. So kann man es zu einem schnellen Responder für häufig gestellte Fragen umbauen.

Jetzt wäre es noch cool, wenn man pro E-Mail die von einem Kunden aufpoppt auch dessen Kndendaten sehen könnte. Wie bei den Call-Center-Programmen die via TAPI oder CAPI direkt die Rufnummer einem Kunden zuordnen. Nur hier via E-Mail-Adresse.

Das wäre sogar bei Web super einfach umzusetzen (vorausgesetzt man kennt sich in der Extensionprogrammierung von Mozilla aus). Beispiel: Eine Mail poppt von einem Kunden auf. Sachbearbeiter klickt auf die E-Mail, die Mail wird wie üblich angezeigt, zusätzlich wird aber in einem extra Bereich eine per Einstellung zu bestimmende Webseite aufgerufen, die als Parameter die E-Mail-Adresse übergeben bekommt. Dadurch kann das dahinterliegende Programm den Kunden heraussuchen und dessen Bestellungen/Ausstände/Rechnungen/Complains/etc. anzeigen.

Ich wünschte ich hätte so etwas gerade zur Hand. Es würde mir beim Abarbeiten der E-Mail-Flut helfen. Hat jemand einen Tipp?

Autoimport aus UK

February 18, 2009

Noch eine Idee die mir schon seit einer ganzen Weile durch den Kopf geht. In UK ist wie bekannt Linksverkehr. Dennoch gibt es Autos die linkslenker sind (für den paneuropäischen Rechtsverkehr). Meistens sind das bei den Briten relativ exotische Autos. Oder manchmal auch einfach nur ein 2003er Audi A4 Import. Diese Autos haben auf der Insel beim Wiederverkauf schlechtere Karten. Wenn man sich nun dieser Erbarmen würde und einfach nach Paneuropa (z. B. Deutschland) ausführen würde, dann wäre da sicher nach der Einfuhrumsatzsteuer noch ein bisschen Marge dabei.

SEO-Beobachtungen, zwischen den Wochen

February 16, 2009

Zur Zeit bin ich sehr beschäftigt einen neuen Checkout zu programmieren und komme nur am Wochenende dazu mich um meine eignen vielen kleinen Projekte zu kümmern. Diese ungewollte Auszeit gibt mit aber einen neuen Blick auf die Veränderungen die sich innerhalb einer Woche tun. So sind mir z. B. beim SEO für zwei Projekte folgende Dinge aufgefallen:

  1. Google scheint die Anzahl der erlaubten Seiten im Google-Index am PageRank zu begrenzen. Ich schätze derzeit bei einem PR1 sind maximal 1.000 Seiten erlaubt. Bei einem PR2 bereits schon 10.000.
    Es scheint ein dediziertes System zu sein, dass dies kontrolliert, denn die indizierten Seiten steigen zunächst langsam an und fallen dann rapide unter die oben beschriebenen Grenzen. Ein Selbstschutz vor Spamming sozusagen.
  2. Seiten die nützliche Links auf Prestigeseiten (Seiten mit sehr, sehr hohem PR) haben, können bis zu einem PR2 bekommen, ohne viel selber Backlinks zu haben.
  3. Sitemaps und Google Basewerden als Hammernützlich von Google empfunden und entsprechend belohnt.
  4. Internetseiten auf denen Google AdSense geschaltet ist, mag Google deutlich mehr als Seiten auf denen kein Google AdSense geschaltet ist. Das wirkt sich nicht im PR aus, aber dennoch sehr in der Sichtbarkeit in den SERPs. Da scheint wohl ein Internetgigant für gegen die anstehende Werberezession steuern zu wollen.

Alles in allem plausible Maßnahmen. Ich hoffe das Core-Business-Team von Google ist nicht die ganze Zeit damit beschäftigt ihr Business sauber zu halten und baut auch neue Features ein, um Seiten besser bewerten zu können.

Ein Vorschlag von mir wäre z. B. Seiten die Pionierarbeit leisten mit höherer Relevanz zu belohnen. Pionierarbeit bedeutet, ich habe eine Seite, setze einen Link auf eine noch relativ unbekannte Domain. Die Domain wird irgendwann sehr bekannt und viele Verlinken auf diese Domain, weil der Content ja anscheinend super ist (klassisch). Jetzt wird aber der Pionier dafür belohnt, dass er schon so früh ein gutes Näschen gehabt hat. Würde doch sicher sehr gut ins Relevanz-System von Google passen.

The NSA told me: “You’ll be rich, trust me”

February 13, 2009

Laut heise.de überschüttet die NSA einen mit Geld, so viel man gar nicht tragen kann, wenn man ihnen eine Möglichkeit aufzeigt, wie man Skype-Telefonate abhören kann. Milliarden Dollar (Konjunturpaket?).

Meine Idee per IP-Spoofing die Update-Server von Skype überlagern und mit jedem Update dass sich der Skype-Client zieht, gleich ein Backdoor installieren dass das Mike anzapft. Dann kann der Client so viel verschlüsseln wie er will.

Oder man nimmt ‘ne halbe Milliarde und besticht die Sykpe-Programmierer dass sie das gleich Inhouse erledigen. Sind eh arme Frickler die keinen vernünftigen Code schreiben können. Der Deal ihres Lebens.

[via Kollege per Mail]

Unix Timestamp 1234567890

February 10, 2009

Diesen Samstag um 00:31:30 gibt es ein ziemlich “geekiges” Event. Der Unix-Timestamp wird auf 1234567890 springen.
Der Unixtimestamp zählt alle Sekunden ab dem 1.1.1970 und überschritt zuletzt am 18.3.2005 die Schnapszahlgrenze von 1111111111 Sekunden.

Der Unix-Timestamp ist übrigens auch dafür verantwortlich, dass die Welt am 19. Januar 2038 um 14 Minuten und 7 Sekunden nach 3 Uhr untergeht. Beinahe ein echtes Doomsday-Device.

Was für eine scheiß Woche

February 05, 2009

Anders kann ich es gar nicht sagen. Erst gestern einen Steuerbescheid bekommen, der mich fast von den Socken gehauen hat und mich in notime zurück ins Armenhaus katapultiert hat und heute dann noch die Mitteilung bekommen, dass ein Kollege gestern Abend auf seinem Fahrrad vom Auto angefahren wurde. Irgendwie, wenn’s Dick kommt, dann aber richtig.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich echt froh bin, wenn wieder Frühling ist? Meine Laune ist echt im Keller.