Gerrit van Aaken hat einen netten Artikel über die Tastaturbelegung der Zwischenablage geschrieben. Zum Glück ist diese Tastenkombination bei Windows systemweit die gleiche. Das Verhalten allerdings nicht. So bietet mir Microsoft Office eine praktische Zwischenablage mit Schubladen an, die aber nur in Office-Anwednung funktioniert. Sie speichert nach und nach alle Texte und Objekte die ich in die Zwischenablage kopiere. Drag&Drop aus ihr heraus in ein anderes Fenster ist leider nicht möglich. Hinzu kommt das sich die Zwischenablage bei Office anders verhält als bei anderen Windows-Programmen. Schneide ich einen Text in Microsoft Word oder WordPad aus, kann ich ihn später so oft ich möchte einfügen. Bei Excel geht das nicht. Ich kann Zellen ausschneiden, sie aber nur einmal kopieren. Danach sind sie aus der Zwischenablage verschwunden. Ich habe sie gewissermaßen nur transportiert. Wenn ich in Excel ein Diagramm ausschneide oder kopiere, kann ich es so lange einfügen bis ich entweder eine beliebige Zelle ändere oder etwas lösche. Danach ist das Diagramm aus der Zwischenablage verschwunden. Das selbe Verhalten habe ich auch bei PowerPoint beobachtet.
Etwas mehr Gründlichkeit hätte ich mir bei diesem Werkzeug - das ich als Programmierer täglich 1000x verwende - schon gewünscht.

4 Kommentare
Es wäre ein Anfang, die Software bedienen zu lernen, anstatt sich immer wieder über angebliche Inkonsistenzen aufzuregen.
Antwort nicht notwendig, ich unsubcribe ja schon.
Microsoft Produkte sind nicht Gottgegeben und konstante Gesetze ähnlich der Physik. Man darf sie in Frage stellen. Wegschauen und sich über Leute aufregen die sich über undurchdachte Software aufregen ist kein Mittel.
Das sehe ich ähnlich. Wieso soll ich jedes Stück Software anders bedienen können. Gerade bei Funktionen, die Applikationsübergreifend gleich sind, könnte man doch eine ebenso gleiche Behandlung der Funktionen erwarten. Wie soll man sonst je durchsteigen, wenn man über 20 Programme nutzt, bei dem jeden etwas anders sich verhält.
Windows und Office sind von Gates gegeben, daher kann dieser es auch vernünftig geben.
Programmierschnittstellen, Oberflächen etc. werden ja auch (schon) standardisiert. Warum sollten also Benutzerschnittstellen und ihr Verhalten nicht ebenso exakt festgeschrieben werden. Es gibt doch auch schon genug Quasi-Standards (MS-Office, Emacs, Photoshop …) an denen sich die anderen Hersteller mehr oder weniger gut orientieren. Ich fände es super, wenn ich das dann auch schon voreingestellt auswählen könnte und mir nicht immer meine Tastenkombinationen selbst definieren muss.