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Kettenbrief

November 14, 2005

Verarbeitungsqualität und Apple ist eine Thema für sich.

Ich hasse Kettenbriefe. Ich habe sie schon in meiner Kindheit gehasst. Ich hatte ja nicht mal Bock Hausaufgaben zu machen, warum sollte ich also stundenlang einen Kettenbrief nach dem anderen schreiben? Am besten noch mit einem ziemlich debilen Text, in dem stand, wie super erfolgreich ein Kettenbrief war und wo er eigentlich herkam. Meistens Südost-Afrika, Deutsche Kolonien 1944. Und natürlich hat’s dem und dem soundsoviel Glück gebracht.
Die Tatsache dass der dämlicher Kettenbrief, der ja eigentlich gar nicht wissen kann wie erfolgreich er war, da er ja schon in Umlauf gebracht wurde, ehe er so erfolg haben konnte, hat dann auch die fleißigen Kettenbriefabtipper nie gestört. Selber Schuld.
Leider hat diese unsägliche Zeitverschwendung nun seit langem E-Mail erreicht. Vor ca. einem Jahr habe ich einer Freundin einen iMac G3 500 hingestellt und ihr ein E-Mail-Postfach eingerichtet. Nach genau 24h bekam ich von ihr die erste E-Mail - einen Kettenbrief - zugeschickt. Aus Ermangelung von bekannten E-Mail-Adressen bin ich ihr auch nicht böse, dass sie den Kettenbrief gleich 2x geschickt hatte.
Ich würde ja Glück multipliziert mit meiner Glückszahl bekommen, wenn ich den dämlichen Kettenbrief an so viele Leute schicken würde, wie meine Glückszahl hoch ist. Natürlich würde mich das Unglück multipliziert mit meiner Glückszahl heimsuchen, wenn ich den Kettenbrief unterbreche. Weder Abergläubig noch Andersgläubig habe ich schon vor langer, langer Zeit eine der größten wissenschaftlichen Errungenschaften der Menschheit zu meiner Glückszahl auserkohren - die Null.
Und da der Gerrit mir nun mit seinem Kettenbrief die Bürde aufhalst, jemand anderen seine Zeit zu rauben, BESTIMME ich folgende Personen:

Hier die Regeln:

  • Ab ins Archiv
  • Finde den 23ten Artikel, den Du geschrieben hast
  • Finde den 5ten Satz, poste ihn und reiche das Stöckchen weiter an soviele Leute wie du willst, multipliziert mit deiner Glückszahl und addiert mit 24.

Es empfiehlt sich also eine negative Glückszahl zu haben.

9 Kommentare

Peter ·

Hui! Das könnte durchaus lustig werden. Allerdings verstehe ich das nicht so ganz.
OK, ich hab verstanden, dass ich eine Glückszahl banötige. Die muss ich mir wohl aussuchen. Hab ich jetzt einfach mal so gemacht. Offenbar muss ich diese Zahl mit der Zahl an anderen Leuten (müssen das Blogger sein?) multiplizieren, an die ich “etwas” weitergeschickt habe.
Nun stellt sich mir auch schon die nächste Frage. Ich muss den 5ten Satz meines 23ten Blog-Eintrages versenden. Wie das? Muss ich einen Blog-Eintrag erstellen? Muss ich das per Mail machen?

Thilo, mach mal bitte ein 23/5-Kettenblog-FAQ, sonst kapiere ich das nicht. Es ist Montag, weißt schon…

Peter ·

Got it..

Angels ·

Argh! - Zudem habe ich den Satz wo du irgendwas von mir willst auch nicht so richtig verstanden. Kann ich nicht einfach nen D&D Würfelergebniss verwenden?

lemming ·

NEIN!

burned ·

Mein 23. Blogeintrag hat nur zwei Sätze. Hohecker, sie sind raus.

Sophia ·

Hallo! Ich finde Kettenbriefe einfach toll!
Ich lese sie gerne! Doch zum weiterverschicken habe ich keine Lust. Manchmal schon, Leute, schreibt weiter diese Kettenbrife!

Billy ·

Endlich sagt mal jemand im Klartext, was für ein Schrott diese Kettenbriefe sind! Ich lese sie manchmal auch gerne, aber wer’s glaubt was steht ist ech selber blöd..DANKE für diesen Beitrag!

asli ·

hir mein msn fügt mich alle hin miss_tr_18@hotmail.de danke aber nicht vergessen schön hinfügennnnnnnnn!!!!!!!!

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