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Mehr Platz auf dem Desktop

February 24, 2005

Mac OS X für kleine Desktops
Mein 14″ iBook G4 habe ich nun über ein Jahr. Ich bin sehr zufrieden damit. Der einzige Nachteil für mich bei diesem günstigen Notebook ist, die extrem niedrige Auflösung. Das iBook hat nur 1024×768 Pixel, was für heutige Verhältnisse absolut unzureichend ist.
An meinem iMac G4 mit der selben Auflösung und Mac OS 9 hatte man fast das doppelte an Platz. Der Grund, die Menuleiste, die Schriften und die Fensterrahmen waren kleiner. Zudem gab es kein Dock, dass einem den Platz verstellte. Mit ein paar Tricks kann mit Mac OS X ziemlich nahe an das heran kommen das man bei Mac OS 9 hatte - mehr Platz.

Screenshot meines iBooks

I. In der Standard-Einstellung nimmt das Dock mehr als 10% des Desktops in Beschlag. Wenn man das Dock auf die rechte Seite packt und um die Hälfte verkleinert, hat man plötzlich jede Menge mehr Platz für Fenster. Die rechte Seite ziehe ich der linken vor, da die meisten Fenster links aufgehen, die Festplatten auf dem Desktop rechts erscheinen, wenn sie eingehängt werden, und die Beschriftung der Dock-Elemente nicht immer über offenen Fenster erscheinen.

II. Die Schriftgröße in Mail (Apfel+Komma), Finder und auf dem Desktop(beide Apfel + J). 12pt bei 1024×768 und 14″ sind für meine guten Augen schon viel zu groß. 10 bzw. 11pt reichen für mich völlig. Die Icon-Größen für den Desktop kann auch auf 32×32 Pixel reduziert werden. Somit hat man doppelt soviel Platz für Icons und Beschriftungen.

III. Symbolleisten verkleinern oder komplett darauf verzichten. Mit halten der Apfel-Taste und einem Klick auf den silbernen Button in einem Fenstern rechts oben, kann die Symbolleiste schrittweise verkleinert oder ganz ausgeblendet werden. Besonders im Finder lohnt sich das.

IV. Die beste Möglichkeit mehr Platz auf dem Desktop zu haben ist ihn zu erweitern. Für das iBook gibt es einen Patch, den ScreenSpanning Doctor, der es erlaubt den Desktop mit einen weiteren Monitor, der an die Mini-DVI-Schnittstelle angeschloßen wird, zu vergrößeren. Der Patch ist nicht offiziell und der Programmierer gibt auch keine Garantie auf Schäden die dadurch entstehen können - von denen allerdings keine bekannt sind.

Für 12″ iBooks kann ich die oben erwähnten Maßnahmen nicht empfehlen. Die Schrift würde viel zu klein ausfallen und man würde sich sicherlich die Augen kaputt machen.

9 Kommentare

Hagen ·

Unter Linux emfpand ich das meist ähnlich, gegenüber Windows 2000, welches IMHO recht effektiv mit dem Bildschirmplatz umgeht. Aber das lässt sich ja alles hinkonfigurieren. Meine Abhilfe ist aber pauschal ein Display mit SXGA+ Auflösung :>

lemming ·

Mindestens. Der Mac mini packt ganze 1900×1600 AFAIR. Eine Menge Platz zum zumüllen.

Seltsamerweise holt mein Ubuntu-Linux aus meinem PC auch mehr heraus als der Graiktreiber unter Windows schafft.

frank ·

Also Dock auf rechte Seite nur, wenn es automatisch ausgeblendet wird. sonst finde ich links besser. Yumal die Programme dann ihre Fenster nach dem Dock aufmachen…

lemming ·

Warum nur wenn es automatisch ausblendet?

Peter ·

Das Dock auf der rechten Seite ist nicht wirklich gut, finde ich. Wenn man zum Beispiel das Browserfenster auf volle Größe gebracht hat, tut man sich mit dem Scrollen über den Balken etwas schwer. Ständig kommt man auf die Symbole. Wenn das Dock automatisch ausgeblendet wird, dann ists noch schlimmer…

lemming ·

Stimmt. Wegen dem Scrollbalken ist ein Argument für links.

frank ·

Das hört sich hier an wie eine politische Diskussion. Links, rechts… und keiner will in die Mitte

FastJack ·

Interessanter Tip. Ich habe bislang mein Dock einfach nur auf auto-hide gestellt, damit es keinen Platz unnötig wegnimmt. Man muß es ja nicht ständig eingeblendet haben.

PS: Das unscharfe Icon auf dem Desktop ist nicht unscharf genug. Ich kann immer noch lesen, was es ist

lemming ·

Mir kan man nichts beweisen

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