Open Street Map ist ein interessantes Projekt. Uneigennützige Helfer laufen zu Fuß oder fahren mit ihrem Fahrrad Straßen ab und sammeln mit GPS-Empfängern ihre Spuren. Später am Computer laden Sie die Daten auf den OpenStreetMap-Server und ergänzen noch Straßennamen, Parkplätze und sogar Gebäude.
Hier die Karte von meiner neuen Wahlheimat Berlin
So entstehen Stück für Stück super detaillierte, kostenlose Weltkarte.
Das Projekt beobachte ich schon etwas länger. Seit ich durch Zufall in Schorndorf (diesem Kaff) in einen improvisierten Vortrag der Backnanger Linux User Gruppe gestolpert bin. Hanno und Fabian erklärten damals wie das alles tickt und wie toll es ist komplette Ortschaften zu kartographieren. For the sake of honour and mankind sozusagen.
Und gestern blättere ich so in meinem SPIEGEL und finde einen Artikel über Open Street Map in dem auch Hanno und Fabian zitiert werden. Respekt Jungs, damit habt ihr eurem Projekt sicher wahnsinnigen Vortrieb in Deutschland geliefert.

6 Kommentare
Ich habs noch nicht so ganz. Was ist denn - außer der grafischen Aufbereitung - der Unterschied zu Google Maps?
Versteh ich auch net. Kostenlos kanns ja net sein, das is GMaps auch
Hanno solltest du besser unter http://www.hboeck.de verlinken, ist nämlich seine offizielle Website/sein offizielles Blog … da findet man auch regelmässig Neuigkeiten zum Thema Open Street Map …
Also der Unterschied ist wohl, dass es sich um ein Community-Projekt handelt. Das heißt, die Community sammelt die Daten, stellt sie zur Verfügung und “designt” die Karten.
Dennoch: Bei Google ist das ja schon alles fertig vorhanden. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass auf den Karten irgendwann mal noch andere Informationen angeboten werden (beispielsweise touristische Hotspots o.dgl.) und das Kartenmaterial der Allgemeinheit kostenlos/frei zur Verfügung gestellt werden wird, was bei Google/Geocentre nicht der Fall ist.
Der Unterschied ist, dass das Kartenmaterial dass die User hoch laden dann unter der Creative Commons Attribution/ShareAlike licence, version 2 stehen. Bedeutet, du hast eine Idee für die du Originalkartenmaterial brauchst - z. B. ein GPS-Handheld - dann kannst du das OpenStreetMap-Kartenmaterial verwenden.
Lizenzkosten in Milliardenhöhe an die zwei Big Player TeleAtlas und Navteq entfallen.
mr_spuck. Danke für den Tipp. Hab’ den Link geändert.
OK, so in der Art dachte ich mir das. Sehr interessant!