Die Diskussion um die Terrorbedrohung die Schäuble ständig anleiert ist zum Haareraufen! Würde man Terroristen zum Einen nicht ein Podium bieten auf dem sie selbstverliebt herum tänzeln können UND zum Anderen würde man nicht ständig versuchen die Symptome - den Terrorismus - sondern die Wurzel dieses Hasses, die doppelmoralische Aussenpolitik, bekämpfen, würde es diese Diskussion gar nicht geben. Aber nein, man beschneidet lieber die Freiheit um Menschenleben und das Sicherheitsempfinden der Menschen zu schützen?!
Der Steinbrück hat Recht mit seiner Aussage, dass Schäuble und Co mit immer und immer wiederkehrenden Terrorwarnungen eine »Qualitätsveränderung der Gesellschaft« herbeiführen wollen. Der Souverän ist ja leicht vergesslich. Daher muss man ihm »die Bedrohung« ständig vor Augen halten, ihm das Sicherheitsempfinden, das von den Terroristen bedroht ist, madig machen, um ihm wiederum gewahr zu machen, dass neue Gesetze gegen die Freiheit notwendig sind.
Dieser Schuß kann meiner Meinung nach auch nach hinten los gehen. Ganz wie bei dem Hirtenjungen, der immer »Wölfe, Wölfe« rief.
Irgendwann glaubt ihm keiner mehr. Nicht dass ich der Meinung bin, dass es in Deutschland tatsächlich eine Terrorbedrohung gibt. Das Leben in Deutschland birgt tagtäglich Gefahren, aber die gehen nicht von Kofferbombern aus:
Wegen vermeidbarer Fehler bei Krankenhausbehandlungen sterben in Deutschland nach Einschätzung von Experten jährlich rund 17.000 Menschen. Studien zufolge trifft es jeden tausendsten Klinik-Patienten
Quelle: krankenkassenratgeber.de
Das sind 46 Menschen pro Tag!
Im Irak nennen sie das Überlebenskampf. Wir nennen es Gesundheitswesen!
[Volker Pispers].
Ich habe schon einmal ausgerechnet, wie hoch die Chance ist, als Deutscher bei einem Terroranschlag ums Leben zu kommen. Sie tendiert gegen null:
Die Chance irgendwo in der Welt von einem Terroranschlag getötet zu werden, ist in etwa genau so hoch, wie von einem grünen Auto an einem Samstag oder Sonntag tot gefahren zu werden.
Ich wünschte mir, der Schäuble würde seinen großen Plan mal bekannt geben. Leider hat er noch keine eigene Version von »Mein Kampf« veröffentlicht. Vielleicht hat er doch. Ich hab’s mir bei Amazon bestellt.

6 Kommentare
Wenn Briefkästen und Gelbe Post nicht schon so lange existeren würden, sondern erst seit zehn Jahren, dann würde der deutsche Innenminister jetzt ein Gesetz auf den Weg bringen, dass die Post und alle Briefdienste verpflichten würde, jeden Brief zu öffnen, zu kopieren und zu archivieren. Überhaupt dürfte dann nur der einen Brief in den gelben Kasten werfen, der sich zuvor mit Wohnsitz und Namen identifiziert hat. Von jedem Brief würde der Absender und der Adressat sowie der Beförderungszeitpunkt genau notiert.
Über das Telefonieren stünde in diesem Gesetz, dass jedes Telefonat mitzuschneiden ist, einschließlich Zeitpunkt, Anrufernamen und Angerufenem. Telefonzellen könnte man nur benutzen, nachdem der Personalausweis oder biometrische Daten gescannt wären.
Jeder, der im Bücherladen in einem Buch blätterte, der im Zeitschriftenkiosk die Schlagzeilen der Auslagen überflöge, würde dabei beobachtet. Wie lange seine Aufmerksamkeit auf den einzelnen Texten verweilt, würde sicherheitshalber protokolliert.
Dass ich dem Schäuble sein Buch gekauft habe, hat er natürlich gleich vom BND gemeldet bekommen.
Der Schäuble macht dummdreisten Stimmenfang.
Mich würde interessieren, wer hinter dem ganzen Quatsch steckt?
Er doch wohl nicht selber !?
@lemming: Buch gekauft? Ich glaube es hackt.
Aber lesen willst du es doch nicht, also wozu?
bed, na klar habe ich es gekauft. Bei einem Amazon-Händler für 2,50 Euro. Und ich kaufe mir immer Bücher zum lesen, ob ich’s ins Bücherregal stelle macht den Unterschied
Vielleicht hilft das Buch mir, herauszufinden, was das ganz große Ziel vom Schäuble ist. Das es »nur« Wählerfang ist, glaube ich nicht. Vielmehr kann da eine Zermürbungspolitik dahinter stecken, die etwas größerem den Weg bahnen soll.
Um das herauszufinden, muss man auch mal das Buch von jemandem lesen, den man nicht mag.
@lemming: Gut, du hast recht, aber du machst mir Angst “..die etwas größerem den Weg bahnen soll.”
Oder vielmehr wenn es so ist macht mir das Angst. Andorra, ich komme