In der Terminator Triloge reist im ersten Teil eine Maschine, der T800 in die Vergangenheit um die Mutter des späteren Anführers der Resistance, John Connor, zu töten. Die Resistance selber schafft es ebenfalls jemanden in die Vergangenheit, respektive das LA der 90iger, zu schicken. Was bis dahin niemand weiß - er ist der Vater des Anführers der Resistance. Da das Paradoxon um die Familie Connor noch nicht auszureichen scheint, werden die Einzelteile des - natürlich im ersten Teiles mit knapper Not zerstörten T800 - für Forschungszwecke im zweiten Teil genutzt und bringen die Wissenschaftler von der Firma Cyberdyne Systems überhaupt auf den Gedanken solche Maschinen zu bauen. Interessanterweise befindet sich unter den Artefakten die man vom T800 noch bergen konnte, auch ein Computerchip - der natürlich der Technologie des 20. Jahrhunderts weit vorraus ist. Wenn man nun einen Teil des Szenarios das ich hier beschrieben habe auf einen Computerchip von heute, und die Wissenschaftler und Ingenieure von gestern - so ca. 10 Jahre zurück - überberträgt, so muß ich feststellen, das keineswegs ein beschleunigter Technologiefortschritt möglich gewesen wäre, hätte man einen Chip aus der Zukunft (heute) vor sich liegen gehabt. Es fehlt schliesslich die Technologie um solch einen Chip zu bauen. Selbstverständlich würde man über diesen Chip staunen, aber man würde einen kaum nennenswerten Fortschritt in der Chiptechnologie schaffen. Man könnte Abkürzungen auf dem eigenen - 10 Jahre währenden - Weg bis hin zur eigenen Technologie machen. Man würde aber keine elementaren Kenntnisse aus diesem Chip ziehen können. Ähnlich dem Urwaldmensch der zwar Feuer machen kann, aber kein Feuerzeug kennt. Vielleicht gelingt es ihm herauszufinden das im inneren eine Flüssigkeit ist, die brennt. Das der Zündstein es entzündet, aber er wird es nicht nachbauen können.

3 Kommentare
Isss klaaaaa!
Das ist nicht ganz richtig. Wie man im zweiten und dritten Teil vom Terminator (T2 + T3) sehen kann, ist die Entwicklung der Computertechnologie auch ganz normal verlaufen. Die Behauptung, daß sofort Maßnahmen ergriffen wurden, den Chip zu kopieren und auch erfolgreich damit zu sein, stimmt also nicht. Mit anderen Worten THE TERMINATOR ist eine sehr ausgeklügelte Geschichte, die auch logisch ist. Das einzige, was an der Trilogie nicht logisch ist, ist das der gefundene Chip erst Ausschlaggebend für die Entwicklung eines solchen Chips gewesen war. Ich aber finde sowieso nur den ersten Teil genial und sehr visionär. Teil 2 und 3 sind einfach nur noch Hollywood.
Der Chip startet nicht die Entwicklung. Das sagt Miles Dyson ganz deutlich im zweiten Teil. Sie bekamen von der Regierung zu ihrem laufenden Auftrag diesen Chip vorgesetzt. Dadurch beschleunigte sich die Entwicklung, weshalb SkyNet bereits 1999 Einsatzbereit war.
Es ist so gesehen nur ein mildes Paradoxon. Wenn nicht mal überhaupt das, da der Chip ja auf den Entwicklungen von Miles Dysons, oder seiner Kollegen in T3, basieren, die er oder sie ohnehin einige Jahre später machen werden.