Ich würde an der Supermarktkasse immer gerne zurück fragen »Sie meinen so eine Karte, mit der ich versuche das Geld wieder rein zu holen, das Sie mir mit erhöhten Artikelpreisen aus der Tasche ziehen? Mit der ich meine Kaufgewohnheiten preis gebe, die Sie dann studieren und mich daraufhin mit Werbung zubomben? Ob ich meine Seele und meinen Freiheit für ein paar >Prämien< verkauft habe?«.
Es blieb aber bis jetzt beim einfachen »Nein«.

11 Kommentare
Die Kartenkrankheit greift ja immer weiter um sich: an jeder Tankstelle gibts nun irgendwelche Clubkarten, Punktesammelkarten etc.; CineMaxx-Card, HappyDigits, Bild-Volkskarte (ich frag mich nur, wer sich diese Masche mit “Volks-…” ausgedacht hat - da denke ich irgendwie immer an Bezeichnungen aus den 30er und 40er Jahren) und Rewe-Haushaltskarte sind ja auch nichts Anderes als Datensammel-und-Pseudo-Kundenbindungs-Vehikel. Aber es muß ja genügend Leute geben, die der Punkte- und Prozentesammelwut erlegen sind, sonst gäbe es dieses Zeug ja nicht mehr in diesem Ausmaß. Bin ja mal gespannt, was uns im Zusammenspiel “Kundenkarte - RFID” noch so alles erwartet …
Im Nachbarhaus haben sie mehrer von diesen Kundenkarten. Die hängen im Flur und wer grade für sich einkaufen geht nimmt die dann. Ist soweit ich weiss nicht erlaubt von den Anbietern, aber kontrolliert hat das ja wohl keiner.
Möchte mal wissen was für ein Kundenprofil die haben. Da wohnen Renter, Familien und Singles im Haus.
@martin: Und wie sieht das mit den gesammelten Punkten/Prämien aus - nimmt sich die auch derjenige, der gerade etwas braucht? Ansonsten ist das wohl eine klasse Idee.
Da war doch mal was mit Payback. Eine Organisation hat eine Karte geholt und diese dann kopiert und verteilt. So haben tausende Menschen Punkte gesammelt und die Organisation hat die Prämien bekommen. Dann hat das irgendwann Payback geschnallt und dagegen geklagt…
Also ich finde es auch total bescheuert. Vor allem wenn man mal nachrechnet und dann merkt, wieviel Punkte man für irgendwelche Dinge sammeln muss, die man eigentlich garnicht braucht.
Ich lehne auch immer danked ab.
http://www.foebud.org/privacycard/
Solara .. soweit ich weiss besorgen die sich dann zusammen was. Was ist halt so zb für die Gartenparty brauchen usw. Das wird aber dann gemeinsam entschieden. Klappt aber nur in einer funktionieren HG
Beim Einkauf im Supersupersupermarkt in Echterdingen fragt eine Dicke an der Kasse immer: “Bäbäkoate?”
Weil ich Fragen, nur aus einem Wort bestehend und zudem noch unverständlich dahergenuschelt die Dicke kommt wohl aus einer Alpenrepublik), grundsätzlich nicht beantworte, kommt die zweite, nun schon ausführlichere, Frage hinterher: “Hams si a Bäbäkoate?”
“Ein was?”, frage ich genervt zurück.
Genervt deshalb, weil mich die Faulheit, Dummheit oder Unhöflichkeit nuschelnder, alles klein und ohne Interpunktion schreibender oder maulfauler Leute immer mehr anstinkt. Scheinbar gehört es heute mehr und mehr zum normalen Umgangston, sein Gegenüber mit einem Minimum an Informationen zu versorgen, alles sprachlich nur noch zu verschwurbeln oder beim Schreiben den Lesenden mit einem Schriftbild zu beleidigen, das jede Form von Grammatik und Rechtschreibung, und somit auch den Intellekt des Schreibenden als puren Hohn erscheinen läßt.
“Eine Bäbäkoate. Hms käne Bäbäkoate?” kommt es zurück.
Ich frage, und zwar lautsprachlich: “Was soll das sein, eine Bäbäkoate?”
Da hebt sie zu einer Erklärung an. Kurz natürlich und verschweigend, daß der Kunde ja doch irgendwie und irgendwnn die Kosten für die angebliche Ersparnis zahlt.
Ich frage:” Ich muß also für hundert Euro einkaufen, um drei Euro zu sparen?”
Die Frage behagt ihr sichtlich nicht.
Also sage ich wahrheitsgemäß, daß ich so eine “Verarschungsbäbäkoate” nicht brauche.
Und was die Dame nicht merkt: unbewußt spricht sie das Dingens ja sogar richtig aus in ihrem österreichisch-schwäbischen Kaudelgeschwurbel.
Bäbä!
Wat heb i glacht, Harald. War bestimmt im Spar-Markt.
Meine Firma plant nun bei ‘ner regionalen Payback-Karte der Sparkasse und Volksbank mit zu machen.
Der einzigste Grund ist, dass es tatsächlich Leute gibt die öfters oder sogar nur in Bäbäkoaten-Schobs einkaufen. Deswegen muss meine Firma nachziehen. Die Möglichkeiten aus den Daten sinnvolle Statistiken zu erstellen, sprich Datamining, wie das Payback-Konsortium es tut, hat meine Firma nicht.
Ach ja. Neulich an der Tankstelle »Sammeln Sie Punktääää?«
Das war der riesige real-Markt direkt nachdem man aus dem Flughafentunnel rauskommt. Also Bernhausen und nicht Echterdingen.
Wenn mich die Dicke das nächste Mal fragt, zieh ich ihr kommentarlos eine real-Tüte über den Kopf und mach unten zu.
Ich finde es nicht lustig sich über Kassiererinnen lustig zu machen die nur ihren Job tun egal ob dick oder aus Österreich
Das wahrhaft schlimme ist ja, dass man anhand des Punktekontos mitzählen kann wieviel man einer Supermarktkette ingesamt schon in den weitaufgerissenen Rachen geschüttet hat.