Eigentlich gleicht es ja Selbstmord, wenn man an einem Samstag, vorallem im Dezember, eine IKEA-Filiale besucht. Es fängt an mit der Parkplatzsuche und hört auf mit dem Verladen ins Auto. Beide Aktionen treiben einen an die Grenze des Nervenkostüms.
Der Mühe Lohn ist aber dann das Zusammenbasteln der gekauften Schränke und Wohnutensilien. Wir haben gekauft: Eine Lampe, zwei Bücherregale und ein Wohnzimmertischchen. Das Lämpchen hatten wir schon einmal gekauft, wurde aber von der Katze kaputt gemacht. Die letzten beiden Posten waren nicht auf Lager und werden nun nachgeliefert – zzgl. 15% Transportkostenzuschlag versteht sich.
Ich gebe zu ich bin ein IKEA-Fan. Doch das mich jedes Werbeplakat, jedes Informationsschild und die Lautsprecherdame neuerdings duzen geht dann doch zu weit. So dick ist die Freundschaft nun doch wieder nicht.

13 Kommentare
Mir war das kürzlich auch schon aufgefallen, aber ich war mir nicht so ganz sicher, ob das nicht schon immer so war.
Ist das wirklich neu?
Das ist neu. Ich war dieses Jahr schon zweimal im IKEA. Das letzte Mal im Juni. Da war die Anrede noch »normal«.
Hmmm, ich war dieses Jahr vielleicht 30 oder 40 mal bei IKEA (liegt direkt zwischen Uni und Wohnung, daher geht man öfters mal dort vorbei), wahrscheinlich war ich deshalb unsicher.
Ich mag auch IKEA. Solche Möbel kaufe ich mir, solange ich noch nicht meine Villa gebaut habe.
Ich finde Ikea superklasse. Vorallem den pappigen Hot-Dog mit 2.8kg Röstzwiebeln und der Cola dazu ist nicht zu vergessen; Gepaart mit dem Geruch des frisch geleimten Pressholzes, ergibt den einzigartigen Ikea Flair.
Der Hot-Dog ist natürlich Pflicht
Also wir waren dieses Jahr höchstens … *grübel* … 6-8 mal bei Ikea … dafür besteht unsere Wohnung jetzt fast vollständig aus “schwedischen” Möbeln … ein Mal müssen wir aber auf jeden Fall noch hin, im Flur ist noch Platz
na solange die Gardinen nicht auch schwedisch sind…..
Ich finde es extrem störend, einfach so von Fremden geduzt zu werden. Natürlich nicht in der Disco oder im Internet, aber wenn mir jemand was verkaufen will, dann hat der mich gefälligst mit Respekt zu behandeln und dazu gehört nun auch das “Sie”.
In Schweden ist es üblich sich zu duzen, selbst am Telefon meldet man sich mit Vornamen.
Hier in deutschland ist man eher konservativ bis spießig…. ob das immer besser ist ist fraglich.
Und sich durch ein “DU” von einem Plakat so angeriffen zu fühlen …. hm?
Naja, eigentlich ist es bei IKEA ja so, dass die Verkäufer ihre Kunden immer noch siezen, nur in der Werbung oder auf Plakaten (also immer, wenn die Allgemeinheit angesprochen wird) duzen sie uns. Das ist für mich okay!
In Schweden existiert unser “Sie” nicht. Und da IKEA ein schwedisches Unternehmen ist, wird es auch hier in den Einrichtungshäusern so gehandhabt.
Ich finde nicht, dass man sich darüber so aufregen muss. Das “du” gehört einfach dazu. Das “du” wird auch eigentlich immer klein geschrieben, damit sich “der Kunde” an sich angesprochen fühlt und es nicht zuu aufdringlich wirkt.
Die Verkäufer bei IKEA sind eigentlich auch dazu angehalten, die Kunden zu duzen, aber da kommt dann hin und wieder wohl doch die deutsche Mentalität raus.
Ich mag Ikea und die Werbung ist meiner Meinung nach auch immer sehr gelungen, da sie sich von der Masse abhebt.
Das “DU” stört mich daher auch nicht. Im Gegenteil.. ich empfinde es als sehr freundlich und aufgeschlossen.
Ich studiere in den Niederlanden, wo man zum Beispiel auch seine Dozenten duzt. Das hat nichts Respektlosigkeit.. sondern mit einem unkomplizierten Umgang zu tun.
Die deutsche Ansicht ist da vielleicht etwas konservativer.
Ich bin defintiv für mehr Offenheit und somit dür das “DU”!!!!!