Mit diesem Sprüchlein wirbt Linspire - vor einem Rechtsstreit mit Microsoft bekannt als Lindows - für sein neustes Programm. Linspire ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem daß sich auf einer Ebene mit Microsoft XP und gar Apple Mac OS X stellen möchte.
»LinspireTM is a full-featured operating system like Microsoft Windows XP or Apple Mac OSX.«
Mit ihrer neuen Software Lphoto und Lsongs möchten sie diesem, angeblich bereits ereichtem, Ziel näher rücken. Lphoto ist nichts Anderes wie iPhoto für Linspire. Mit dem Unterschied daß die Oberfläche unheimlich gräßlich hässlich ist. Jede Funktion ist schlecht kopiert worden.
Immerhin kann man mit Lphoto, wie mit iPhoto, ohne einen Treiber zu installieren von über 100 Kameramodellen die Bilder direkt in ein Archiv laden. Dieses mit einem Browser anschauen, Slideshows und HTML-Seiten fabrizieren. Das ist aber noch nicht alles. Um sein Linspire PC in ein digitales Hub zu verwandeln, kann man nun auch mit Lsongs seine Musik verwalten und anhören. Die Bedienung ist nicht nur stark an iTunes angelehnt, nein es sieht auch fast gleich aus - auf den zweiten Blick zumindest. Über den Browser oben kann man eine dynamische Playlist erstellen und diese per Drag & Drop in eine echte Playlist links packen. Sogar die Anzeige des Songbooklet findet sich an der selben Stelle wie bei iTunes. Der einzigste Unterschied - der wohl die Apple Anwälte vom Halse Linspires halten soll - ist, daß sich ein paar Buttons, die Zeitleiste und die Suche am unteren Rand des Fensters befinden. Aber um einen ganz großen zu zitieren:
»Gute Künstler kopieren, Ausgezeichnete stehlen« [Steve Jobs]

0 Kommentare