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Weniger als jeder Zehnte glaubt das Windows stabil ist

October 18, 2004

Das geht aus einer recht wenig representativen Studie (nur 50 Teilnehmer) des Duplizier- und Drucksystemeherstellers Primera Technology hervor. Selbst nach dem letzten Service-Pack von Windows XP halten über 70% der Anwender Windows mit über 100 Fehlern behaftet. Der Rest geht von über 1.000 Fehlern aus. Bei den Mac-Anwender geht die Hälfte von 100 oder mehr Fehlern aus und kritisiert die hohen Preise.

via mysan.de

5 Kommentare

Hagen ·

Aber so richtig viel günstiger ist Mac OS X auch nicht, vor allem bei der schnellen (durchaus positiven) Weiterentwicklung, die der Kunde auch (gerne) bezahlen darf. AFAIR hat man, wenn man jede Release von OS X mitgenommen hat, drei mal (?) bezahlt, Windows XP wurde in dem Zeitraum immer nur geflickt. Ich will aber das Flickwerk damit nicht verteidigen, aber auf meine Thinkpad läuft OS X nicht so prickelnd

lemming ·

Drei Updates gab es bis jetzt. Für Besitzer der vorherigen Version musste man 50 Dollar bezahlen. Sicherlich ist ein ServicePack günstiger als eine neue Version von OS X. Das stimmt. Dafür bekommt man auch einige neue Features die durchaus Sinn machen. (Meiner einer will nie wieder ohne Expose). Allein dafür hätte ich 50 Dollar gezahlt, hätte ich nicht mit Panther unter OS X angefangen. Microsoft hingegen hat es mit den Service-Packs anders gehalten. Sehr löblich das sie umsonst waren. Nachteil, es waren bis auf das letzte Windows XP SP keine großartigen Veränderungen sichtbar. Die neue eingebaute Firewall und das SecurityCenter ausgenommen.

Du hast OS X auf deinem Thinkpad?

Hagen ·

Ich hab eben kein OS X auf dem Thinkpad, schade, aber damit http://www.cherryos.com/index.html sollte das wohl funktionieren. Da ich aber mittelfristig von Windows abstand nehmen möchte, ist das eher nichts für mich. Eventuell PearPC, man wird sehen

lemming ·

Ahh, ein potenzieller Switcher. OS X auf einer Emulation wird dem Betriebssystem nicht gerecht. Wenn mal Geld vorhanden ist, bietet sich ein Powerbook an. Kannst du dich damit immer noch nicht anfreunden (was sicherlich nicht eintreten wird), dann kannst du ja immer noch Linux oder Debian darauf instalieren.

Ich hatte vor ein paar Jahren auch schon ein IBM Thinkpad. Mit 1 GHz. War wirklich ein Arbeitstier. Musste es allerdigns wegen finanziellen Engpässen verkaufen.

Programmiesrt du nur Webanwendungen oder auch »normale« Anwenungen?

martzell ·

Microsoft verlangte für Windows 98 Zweite Ausgabe Kohle. Dabei wurde es mit der Aktualisierung erst benutzbar (vor allem wenn man Netzwerke integrieren wollte.)

Mir gefiel die Zeit besser als das Apple System kostenlos war. Ergibt ja keinen Sinn. Für die Firmware meines Handys muss ich ja auch nicht extra bezahlen. Wie wenn beim Auto der Motor nicht zur Serienausstattung gehört.

Und für iLife muss man dann noch mal extra bezahlen. Aber so sind eben die Geschäftsmodell. In der Software Branche werden so manche Auswüchse akzeptiert. Früher konnte man bei Microsoft Office immer getrost ein oder sogar zwei Versionen überspringen. Jetzt lohnt sich das nicht mehr. Man muss Microsoft Software mieten und jährlich dafür blechen. Das ist am günstigsten, bedeutet für den Mittelstand aber 60 % mehr Ausgaben für Microsoft Software.

Eigentlich sollte man nur Anwendungen bezahlen. Nicht Betriebssysteme oder Hardware. Beim Fernseher-Kauf nehme ich nicht den mit den meisten MHz oder MB (Fernseher mit Festplatten-Videorekorder haben auch diese Werte; sie sind nur nirgends genannt). Es sollte darauf ankommen was ein Computersystem konkret leistet (z. B. Videos schneiden) und nicht abstrakt (3.6 GHz / 400 GB / 1024 MB). Vielleicht würde uns das aus der Software Krise helfen. Dann wären Computer sofort einsatzbereit wenn man sie einschaltet und die Bedienung wäre durchdacht.

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