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O’Reilly CVS

April 01, 2005

BucheinbandDie Bücher von O’Reilly sind ja bereits durch die Einbände, geziert mit Tiermaskotchen, legendär. In Gesprächen nennt man die Bücher an ihren Spitznamen. Zum Beispiel das Rattenbuch (CGI-Programmierung) von Shishir Gundavaram, das Kamelbuch (Perl) oder das Vogelbuch (PHP-Kurzreferenz). Bis jetzt war jedes der O’Reilly-Bücher die ich gelesen hatte ausgezeichnet. Es war nicht anders mit CVS von Jennifer Vespermann.
CVS behandelt auf fast 350 Seiten die Basics, die Routinearbeiten, Fallstricke und Tipps rund um CVS. Der eine oder andere mag fragen warum man extra ein Buch über CVS lesen muss und erst recht so ein dickes noch dazu. CVS ist ja schließlich selbsterklärend. Selbsterklärend wenn man sich den neusten Stand einer OpenSource lädt, aber ganz sicher nicht, wenn es um das eigene Anlegen, Administrieren und Bearbeiten von Code und insbesondere von Code mit unterschiedlichen Entwicklungsbäumen geht.
Vespermann unterhält in ihrem Buch. Nur an ganz wenigen Stellen wird es einem langweilig. Bei den meisten anderen Büchern (Insbesondere die vom Sybex und DerEntwickler-Verlag - ja hallo, ihr seit langweilig!) verliere ich die Lust nach 100 Seiten oder sogar schon weniger. Wenn wir schon dabei sind, die Bücher von Andreas Kosch (COM/DCOM/COM+) sind auch zum einschlafen.
Den Einstieg in CVS hat mir Vespermann mit ihrem Buch sehr erleichtert.
Ungeliebte Kinder erkennt man bei O’Reilly übrigens am Einband.

4 Kommentare

Uli ·

Oh, CVS ist evil und veraltet. Du solltest es nicht mehr einsetzen! Verwende lieber Subversion wenn du im OpenSource Sector bleiben möchtest - sonst Perforce. CVS hat wirklich zuviele Einschränkungen - ich bin gespannt wann du beginnst sie zu entdecken…

http://subversion.tigris.org

lemming ·

Ich bin gerade dabei. Das CVS Binärdateien nicht von alleine erkennt, bringt mich zur Weißglut.

Uli ·

Oh, du solltest genauer die Dokumentation lesen. (hattest du nicht gerade ein Buch gekauft?). In der Konfigurationsdatei cvswrappers in $CVS_ROOT/CVSROOT kannst du mittels eines Eintrages “*.xls -k ‘b’” dafür sorgen, daß Excel Files Binär behandelt werden. Das “Nichterkennen” von Binärdateien in CVS ist eher ein Feature als ein Bug. Ausserdem musst

Dennoch - subversion ist mächtiger aber ungleich administrativ aufwendiger. Vorschlag: Konfiguriere dein CVS erst einmal richtig, teste es dann und überlege dir dann ob du den Punk mit svn antun möchtest.

Habe ich dir zu svn geraten? Ah, ja - richtig. Ich weiss aber auch in dem Umfeld wovon ich spreche. :o)

lemming ·

Eher ein Feature als ein Bug? Die cvswrapper und .cvswrapper-Dateien sind mir bekannt. Ich finde es unheimlich lästig. Zumal wir hier mit unterschiedlichen IDEs arbeiten die sehr viele unterschiedliche Dateiendungen für Binarys verwenden.

Wie muss den die Zeile in cvswrapper aussehen, wenn ich deren Funktion umkehren will. Sprich nur noch Dateiendungen als Text behandeln zu lassen, die ich kenne.

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