Longhorn, der Nachfolger von Windows, soll erst im Jahr 2006 erscheinen. Wie berichtet wurde werden einige Teile wie das neue Dateisystem WinFS fehlen, damit die Programmierer den Termin halten können. Wer den Film »Leben nach Microsoft« kennt, der weiß unter welchen Druck die Programmierer im Moment stehen.
Ich finde es ja gut das Microsoft sich diesmal richtig Zeit nimmt um ordentlich zu arbeiten. Dennoch finde ich es befremdlich, in einer Branche in der jedes Jahr soviel zählt wie eine halbe Dekade in einer anderen Branche, für eine neue Version einer vorhandenen Software soviel Zeit zu veranschlagen. Vier Jahre sind eine Menge Zeit in der sich in der IT viel verändert.

4 Kommentare
Vielleicht kriegen die ihre technischen Probleme nicht in den Griff. An Neuerungen bietet Longhorn ja nichts großartiges. Ich hoffe dass das morsche Fundament von Microsoft endlich zusammenbricht und die Leute einsehen das Microsoft Produkte großer Mist sind und die Alternativen erkennen. Dass Sicherheitslücken für den Internet Explorer Version 4.0 in der aktuellen Version plötzlich wieder vorhanden waren, zeigt dass Microsoft Probleme nur durch Workarounds — also zusätzliche Komplexität — löst. Bei moderner Software ist das wichtigste die Komplexität im Griff zu haben. Damit hat Microsoft so seine Probleme.
Anfänger glauben, Programmieren sei schwer
Fortgeschrittene glauben, Programmieren sei leicht
Profis wissen, Programmieren ist schwer
Programmieren IST leicht, nur ein lauffähigen Code ohne Fehler in allen Betriebsystemvarainaten und auf allen Hardwareumgebungen zu programmieren, das ist SCHWER
Du hast recht. Ist das der Grund, warum du Step7-Maschinenprogrammierer bist? Endanwendersoftware ist durch die Fakten die du bereits genannt hast schon schwer. Hinzu kommt noch das du Variable X hast. Den Anwender und den zu begreifen ist das Ziel. Leider setzen viele Programmierer gleich falsch an und versuchen ihn zu »kontrollieren«.