Heute Abend werde ich versuchen in Fahrenheit 9/11 zu gehen. Ein nicht leichtes unterfangen, schließlich ist meine Frau was Politik angeht - und insbesondere ausländische Politik - gänzlich uninteressiert. Sehr erstaunlich finde ich, dass ich für diesen Film extra 25km fahren muss. In der nächsten größeren Stadt - Schorndorf - scheint man es den Leuten nicht zumuten zu können diesen Film sehen zu wollen. Der gleiche Kinobetreiber - den ich auch noch persönlich kenne - zeigt Fahrenheit 9/11 in Waiblingen. 15km weiter schon seit zwei Wochen.

Nachtrag: Ich war drin. Beeindruckende Bilder. Viel Emotion, sehr patriotisch, pathetisch. Einmal mehr wurde ich in meiner Auffassung bestätigt, dass ab Landesebene - respektive Staatenebene in den USA - die gewählten Häupter keine weiteren Ämter in der Wirtschaft begleiten dürfen. Keine Vorstandsmitgliedschaft, geschweige denn Vorstandsvorsitzender. Sobald es um Themen geht in der private Interessen eine Rolle spielen könnten, denken Politiker (ausnahmslos) nicht mehr in erster Linie an ihr Amt.

2 Kommentare
Waiblingen?
Ist das nicht tiefstes Schwabenländle? Dort kann ich mir denken warum keiner in die Kinos geht - spare spare, Häusle baue…
Na in Waiblingen liefs ja. Nur im biederen Schorndorf nicht. Das ist sozusagen Vorprovinz. Aber die denken trotzdem sie wären die größten *läster*