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Beute von Michael Crichton

May 09, 2004

Michael Crichton: PreyMichael Crichton ist bekannt für seine wissenschaftlich fundamentierten Romane. Science Fiction mit wenig Ficton. In seinem neusten Buch, Beute (Englisch: Prey) werden Nanotechnologie, Extreme Programming und Genetische Algorithmen mit einer spannenden Story vermischt. An keinem Punkt im Buch kommt langweile auf, da es einfach Spaß macht, während dem Lesen noch Dinge zu lernen. Ein bisschen technisches Verständnis setzt die Geschichte allerdings voraus. Crichton schafft es aber mit seinem unverwechselbaren Schreibstil auch nicht ganz so versierte Leser in die Genetische Programmierung einzuführen und für seine Geschichte zu verwenden. Der arbeitslose Programmierer Jack Forman wird von seinem ehemaligen Arbeitgeber wieder angeheuert um seine Arbeit bei einem Kunden, Xymos Tech, fortzusetzen. Xymos baut, in der Wüste Nevadas, aus Nanopartikel in Verbindung mit Bakterien Schwärme aus Nanopartikel um für das Militär Beobachtungssonden zu erstellen. Jacks Software steuert diese Schwärme. Jedem Nanopartikel wird ein Grundgerüst von Instruktionen impliziert um sich in einem Schwarm zu organisieren. Leider erweist sich die Technologie für das Militär als ungenügend da sie nicht bei Wind funtioniert. Xymos beginnt in einer Torschlusspanik allerhand Fehler zu begehen. Stattet seine Schwärme mit Speicher und genetischen Algorithmen aus und entlässt einen Schwarm in die Freiheit um zu sehen welche Methode er von alleine findet um sich gegen den Wind zu behaupten. Das Experiment gerät ausser Kontrolle. Der Schwarm findet nicht nur eine Methode sich gegen den Wind zu behaupten, er findet auch einen Weg sich selbst zu reproduzieren — in dem er Tieren und Menschen tötet. Jack muß die Schwärme stoppen bevor sich zu weit entwickeln und die Menschheit vom Erdboden fegen.

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