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Picknick am Wegesrand

July 03, 2004

Picknick am WegesrandRoderic Schuchart ist ein Schatzgräber. Er begibt sich in die Zone um Artefakte der »Besucher« zu bergen. Und versucht diese auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Ausflüge in die Zone sind unter Strafe verboten. Rotfuchs, wie er von den anderen Schatzgräbern genannt wird, ernährt seine Familie mit diesen gefährlichen Ausflügen in die Zone.
  Die Zonen auf der Erde, sind Orte die von ausserirdischen Besuchern heimgesucht wurden. Physikalische Gesetze wurden dort auf den Kopf gestellt und machen ein Überleben unmöglich. Dennoch, die Überbleibsel der Ausserirdischen sind Gold wert und ziehen trotz der Gefahren Gesindel aus aller Welt an. Doch die wenigsten überleben den ersten Trip in die Zone. Nur Rotfuchs, Aasgeier und die anderen Schatzgräber haben ein Gefühl für die Fallen die einen in der ausgestorbenen Zone erwarten.
Ein sehr spannender Roman von den Brüdern Strugatzki mit einem Nachwort von Stanislaw Lem, das ich mir allerdings gespart habe zu lesen.

5 Kommentare

Huflaikhan ·

Kekse, mmh. Ein toller Roman in der Tat. Und wen es interessiert, er diente als Vorlage zu Tarkowskijs Film “stalker” - von dem sich der Roman jedoch genügend unterscheidet.

lemming ·

Den Film habe ich leider nicht gesehen. Ich glaube aber daß das Bild auf dem Einband von diesem Film stammt.

Huflaikhan ·

Ja, Lemming, so ist es. Ein sehr bildstarker Film; eben ein richtiger Film - Kunst!

Kirill ·

Habe das Buch gerade gelesen, und bin manchmal in eine ganz komische Stimmung verfallen. Den Film allerdings habe ich vorher gesehen. Das hat mir auch beim Lesen geholfen, denn mein Abstraktionsvermögen ist bezüglich Science Fiction noch nicht so stark ausgebildet. Jeder dem das Buch gefiel sollte den Streifen mal gesehen haben. Am besten im Kino. Warnung vorweg: Er ist sehr lang, und man sollte sich auf etwas sehr Abstraktes einstellen!

Martin ·

Mein Lieblingsbuch, das habe ich zum ersten mahl vor 15 Jahren gelesen, seit dem viele male. Zu denen, die sich mit dem Ende nicht anfreunden können und zu allen anderen auch, kann ich nur sagen, noch ein Mal lesen. Ob von den Autoren beabsichtigt oder nicht, der eigentliche Ursprung der letzten gesprochenen Worte in dem Buch, läßt einen interessanten Schluss zu.

Mit dem Nachwort von Stanislaw Lem kann ich mich nicht anfreunden, auch wenn ich ihn sonst gern lese. Das Nachwort gab es in der Auflage von 1983 nicht.

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