Die nette Frau Atsi von der Telefonkundenbetreuung rief mich gerade eben an. Ich würde ja so viel Telefonrechnung bei Vodafone zahlen und eigentlich gar nicht nutzen. Recht hat sie. Nun bot mir die Frau Atsi an das ich meinen jetzigen Tarif über Bord werfe und eine Art »Flat-Rate« dafür bekomme. 27 statt 60 Euro im Monat. Das hörte sich doch gut an. Drei Monate teste ich das nun ohne meine Vertragslaufzeit zu gefährden. Die ganzen Konditionen hat die Frau Atzi mir dann auch gleich vorgelesen und auf Tonband aufgenommen. »Zu Ihrer Sicherheit« , wie sie mir erklärte. Das sie mich nochmal anrufen darf - für weitere tolle Angbote von Vodafone - habe ich ihr verboten. Da ich die Frau Atsi nun schon in der Leitung hatte, teilte ich ihr dann gleich mit das ich so einen bescheuerten GPRS-Daten-Tarif hätte den nun nicht bräuchte. Sie solle ihn doch bitte gleich kündigen. Da müsse ich die 1212 anrufen und es diesen Menschen sagen.
Einen dummen Telefoncomputer der mich wieder durch ein Menu geleitete hatte ich eigentlich schon immer gehasst. Den just in dem Moment in dem ich nicht aufpasse sagen sie den Menupunkt den ich brauche. Dass das Aufzählen von sieben Menupunkten eine ganze Minute dauerte möchte ich hier auch gleich einmal anprangern. Als ich endlich eine menschliche Stimme vernahm konnte ich sie aber leider nicht verstehen. »Wie war Ihr Name nochmal?«, fragte ich. »Wie bitte?« fragte die Frau. »Wie war Ihr Name?!«. »Mein Name ist, Herr Hardt, mein Name ist. Ich bin ja noch nicht tot«. »Ja, und wie ist er nun?«, fragte ich. »Freund«, was ich gar nicht glauben konnte, schliesslich hatte ich am Anfang soviel verstanden das es ein Doppelname war den mir die Frau da nannte. Das restliche Telefonat war dann auch recht kühl und ich kann mir Bildlich vorstellen wie wir beide gleichzeitig auflegten und »Arschloch« sagten.

4 Kommentare
bei der 1212 immer gleich die “9″ drücken und schon ist ein Vodafon-Schlumpf an der Backe…
Bis man das weiß, hat man sich sieben andere Menupunkte vorquaken lassen. Ein gutes Argument gegen Sprachausgabe.
Btw. ich schreibe dies hier von einem 586 mit QNX am laufen. Dieses Betriebssystem hat eine komplette GUI ohne Shell. Mit einem Webbrowser und -server und der Unterstützung für fast jede Grafikkarte. Und das alles passt auf eine 3,5″ Diskette. Bootet auch noch schneller als mein Windows 2000.
Nien, sofort drücken… dem geht seit 10 Jahren schon…